Es war ein Moment, in dem das verbliebene Publikum nach bereits dreistündiger Sitzung des Neusässer Planungs- und Umweltausschusses kurz die Luft anhielt. Würde jetzt jemand die Fassung verlieren? Gerade hatte das Planerteam für die neue Bebauung auf dem Grundstück des ehemaligen Sägewerks Spitzer seine aktuellen Pläne vorgestellt. Dabei ging es im Detail um jede Veränderung eines Parkplatzes, den Aufstellungsort der Mülltonnen und den Schutz von Fledermäusen - um dann buchstäblich im letzten Satz die Katze aus dem Sack zu lassen: Nach reiflicher Überlegung wolle man nun doch keinen geförderten oder vergünstigten Wohnraum für die Vermietung anbieten. Denn dafür gebe es in Neusäß in dieser Form keinen Markt.
Neusäß
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