Basketball

07.01.2017

Goschenhofer ist wieder am Ball

Er ist wieder am Ball! Zum dritten Mal hat Stefan Goschenhofer das Traineramt bei der BG Leitershofen/Stadtbergen übernommen. Seine Mission: Die Mannschaft zum Klassenerhalt in der 1. Regionalliga führen und damit auch die „Zweite“ zu retten. Im Hintergrund Abteilungsleiter Hans Kießling.
Bild: Marcus Merk

Der neue Coach der BG Leitershofen/Stadtbergen ist ein alter Bekannter. Gegen Ansbach feiert er Premiere, um seine bisher schwerste Mission zu erfüllen

Mit einem Heimspielnachmittag eröffnen die Basketballer der BG Topstar Leitershofen/Stadtbergen am Sonntag das neue Jahr 2017 in der Stadtberger Sporthalle. Dabei trifft die erste Herrenmannschaft in der 1. Regionalliga Südost auf hapa Ansbach (Spielbeginn 17 Uhr). Zuvor empfängt die zweite Garnitur in der 2. Regionalliga, um 14.15 Uhr, die Green Devils aus Schrobenhausen. Das Spiel wurde wegen der schwäbischen Hallenfußballmeisterschaft auf den Sonntag gelegt, für die BG aber kein Problem, da dieser Termin zum Ende der Weihnachtsferien in den Vorjahren immer schon sehr zuschauerträchtig war.

Für die Kangaroos wird es im Kampf um den Klassenerhalt nun langsam ernst. Aktuell ist man auf dem drittletzten Tabellenplatz notiert – dieser wäre momentan gleichbedeutend mit dem Weg nach unten verbunden. Dies liegt daran, dass in der 2. Bundesliga PRO B gerade zwei Teams auf den Abstiegsrängen stehen, die dann im nächsten Jahr der Südost und nicht der Südwest-Gruppe zugeordnet werden würden. Aber auch bei den Gästen aus Ansbach dürfte der Blick aktuell eher nach unten als nach oben in der Tabelle gehen, denn die Mittelfranken sind momentan mit einem Sieg mehr auch nur zwei Plätze vor der BG notiert. Für Spannung sollte also mehr als gesorgt sein.

Denn diese verspricht neben der engen Tabellenkonstellation auch schon die Besetzung der Trainerbänke. Bei Ansbach ist seit vielen Jahren dort Dean Jenko platziert, der in den 90er-Jahren die große Zeit des Basketballs beim TSV Haunstetten prägte. Der 49-Jährige agiert in einer Doppelfunktion als Spieler und Trainer. Ihm gegenüber wird erstmals bei der BG wieder Stefan Goschenhofer stehen, der das Amt Ende des Jahres von Adnan Badnjevic übernahm (wir berichteten). Es ist das dritte Engagement von Goschenhofer, der bereits von 2005 bis 2008 und von 2009 bis 2013 Trainer der ersten Mannschaft war und dieses Amt bis zum Saisonende neben seiner Tätigkeit als Gesamtverantwortlicher des Leitershofer Jugendprogramms zusätzlich übernahm.

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Tägliche Übungseinheiten während der Ferien

Die Leitershofer Mannschaft hatte zwei Wochen Zeit, sich von den Strapazen der Vorrunde zu erholen. Um Weihnachten trainierte das Team lediglich individuell im Ausdauerbereich. Am 2. Januar ging es dann aber wieder in die Vollen. Der neue Trainer nutzte die vorhandenen Hallenkapazitäten während der Schulferien und setzte gleich für jeden Tag eine Übungseinheit an. „Es war jetzt kein großer Kennenlernprozess zwischen mir und dem Team, einige Spieler kenne ich ja noch aus meiner letzten Trainertätigkeit. Außerdem habe ich alle bisherigen Heimspiele ja live verfolgt und dadurch ein gutes Bild vom Team“, so Goschenhofer vor seiner Heimpremiere.

Was er gegenüber der Vorrunde eventuell ändern werde verriet das 42-jährige BG-Urgestein aber nicht. Anzunehmen ist aber, dass er sich intensiv mit der Analyse des Gegners vom Sonntag konzentriert hat. Dieser hat mit Topscorer Nick Freer einen der überragenden Amerikaner der Liga in seinen Reihen, dazu erlebt der 39-jährige Goran Petrovic gerade seinen x-ten Frühling und überzeugte in der Vorrunde mit 17 Punkten pro Partie. Mit fast 39 Prozent Trefferquote stellt Ansbach das beste Team der Liga von jenseits der 6,75-Meter-Linie.

Personell muss Leitershofen weiterhin auf Dominik Veney verzichten, der Rest der Mannschaft konnte über die Feiertage einige kleinere Blessuren auskurieren.

Im Vorspiel gehen die Young Kangaroos als Favorit in die Partie gegen Schrobenhausen. Das Team von Trainer Robert Mattis schloss die Vorrunde auf einem herausragenden vierten Platz ab und wäre frei von jeglichen Abstiegssorgen, aber auch nur dann, wenn die erste Mannschaft eine Etage höher die Klasse hält. (asan)

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