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„Do or Die-Spiel“ – die SpVgg Deuringen trifft in der Relegation auf den SV Adelsried

Relegation

„Do or Die-Spiel“ – Deuringen trifft in der Relegation auf den SV Adelsried

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    Florian Späth (links) möchte mit seinem SV Adelsried den Aufstieg in der Relegation klarmachen. Hakan Nurten (rechts) und sein Trainerkollege Roland Andorfer können sich mit dem Klassenerhalt von der SpVgg Deuringen verabschieden.
    Florian Späth (links) möchte mit seinem SV Adelsried den Aufstieg in der Relegation klarmachen. Hakan Nurten (rechts) und sein Trainerkollege Roland Andorfer können sich mit dem Klassenerhalt von der SpVgg Deuringen verabschieden. Foto: Andreas Lode

    Die Zeit der Relegationsspiele ist auch eine Zeit der Entscheidungen. Ein Spiel kann über die gesamte Saison einer Mannschaft entscheiden. So auch am Mittwochabend, wenn auf dem Westheimer Kobelberg die SpVgg Deuringen den Klassenerhalt gegen den SV Adelsried, für den es um den Aufstieg geht, einfahren will. Wieso sich Adelsrieds Trainer Florian Späth in der Außenseiterrolle sieht und auf welche Erfahrungen Deuringen jetzt baut.

    Deuringen hofft auf Erfahrung und neue Mentalität

    „Zu viele Gegentore, zu viele individuelle Fehler und dazu Verletzungen“, fasst Deuringens Abteilungsleiter Maximilian Schlicker die Saison zusammen. Am letzten Spieltag sicherte sich die SpVgg mit dem Derbysieg gegen Stadtbergen die Relegation. „Letztlich stehen wir verdient in der Relegation“, resümiert auch Trainer Hakan Nurten, der von einer enttäuschenden Saison spricht: „Ich hatte mir nach dem Aufstieg mehr Enthusiasmus von einigen Spielern erhofft. Jetzt haben die Jungs aber realisiert, worum es geht. Das sieht man auch an den Leistungen.“ Nicht nur die Leistungssteigerung seiner Mannschaft macht ihm Hoffnung.

    „Wir haben bei unserem Aufstieg letztes Jahr eine fast identische Situation gehabt. Vielleicht hilft uns die Erfahrung ein wenig“, hofft Nurten. Dazu komme, dass sich die Stimmung in der Mannschaft gedreht habe: „Wir werden am Mittwoch alles reinhauen, es ist ein Do or Die-Spiel.“ Während Nurten den Fokus auf die eigene Mannschaft richtet, erwartet Abteilungsleiter Schlicker einen starken Gegner: „Das wird eine Herausforderung für uns. Sie haben starke Einzelspieler mit den Zupurs, Henkels und Haselmeier. Wir benötigen eine stabile Defensive und geschlossene Mannschaftsleistung.“ Die Adelsrieder haben sich die Relegation erst am letzten Spieltag gesichert, dafür reichte ihnen ein Remis gegen den TSV Diedorf II.

    Adelsrieds Florian Späth: „Sehe uns eher als Außenseiter“

    Beim SV Adelsried blickt man mit Vorfreude auf die Relegation, die man sich durch den zweiten Platz in der A-Klasse verdient hat. „Wir haben unsere Spielidee über die ganze Saison durchgezogen und haben qualitativ und quantitativ einen guten Kader“, erklärt Trainer Florian Späth das Erfolgsrezept seiner Mannschaft. Die Deuringer schätzt Späth als einen starken Kontrahenten ein, der in seinen Augen definitiv Kreisklassen-Niveau habe: „Ich sehe uns eher als Außenseiter, wir müssen hart dagegen halten.“ Um gegen die SpVgg zu bestehen und den Aufstieg einzutüten, müsse für seinen SVA daher alles zusammenpassen: „Es braucht 110 Prozent, wir müssen unser Spiel auf den Platz bekommen und uns das Spielglück erarbeiten. Der ganze Verein setzt alles daran, dass es am Mittwoch klappt.“

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