Mit einem „Gefühl der Zufriedenheit“ reiste der TSV Dinkelscherben am vergangenen Sonntag aus Egg zurück. Gegen den Aufstiegsanwärter verdienten sich die Lila-Weißen einen überraschenden Punktgewinn (2:2) und zeigten dabei eine gute Reaktion auf die zuvor deutliche 1:5-Schlappe in Oberstdorf. Mit etwas mehr Spielglück wäre vielleicht sogar ein Sieg drin gewesen - dafür hätte man seine Chancen aber noch konsequenter nutzen müssen.
Am 12. Spieltag der Bezirksliga Süd empfängt die Elf von Michael Finkel und Harald Fürst nun den FC Heimertingen in der GW-TEC ARENA, dessen bisherige Bilanz durchaus kurios erscheint. Die von Christoph Amann trainierten Unterallgäuer stehen auf dem drittletzten Platz und haben die mit Abstand wenigsten Tore (sieben an der Zahl) erzielt, spielten gleichzeitig aber auch schon sechsmal unentschieden und kassierten in zehn Spielen lediglich zehn Gegentreffer. Zum Vergleich: Der TSV Dinkelscherben steht mit einem Torverhältnis von 28:28 auf Tabellenrang sieben.
Die starke Defensive ist auch dem Dinkelscherber Trainerduo ins Auge gefallen. „Heimertingen wird sicher etwas tiefer stehen, da müssen wir geduldig bleiben und dürfen nicht so viele Kontersituationen zulassen“, erklärt Finkel. Im Duell mit den Remiskönigen der Liga müssen die Lila-Weißen noch um den Einsatz einiger Spieler bangen. Neben Josef Kastner, Jonas Bäurle und Benedikt Fürst ist auch Thomas Kubina angeschlagen, der Acht-Tore-Mann musste das Donnerstagstraining aufgrund von Rückenproblemen vorzeitig abbrechen.
Von der Personalie Kubina wird auch abhängig sein, ob Daniel Wiener - wie schon in Egg - als Innenverteidiger aufläuft oder wieder in der Sturmspitze gebraucht wird. (ilia)