Die Zwillingsbrüder Julian und Philipp Mehring vom SV Nordendorf sind Nordendörfer durch und durch und durchliefen gemeinsam die Jugendabteilungen in verschiedenen Spielgemeinschaften. Vor drei Jahren schafften beide den Sprung in den Herrenbereich und nehmen seitdem eine wichtige Rolle in der Mannschaft ein. In der vergangenen Spielzeit gelang ihnen mit dem SV Nordendorf der Aufstieg in die A-Klasse. Dort spielt die Mannschaft aktuell als Tabellenzweiter eine starke Saison und hat bereits acht Punkte Vorsprung auf den Tabellendritten. Julian sorgt dabei mit viel Geschwindigkeit über den Flügel für Torgefahr und Philipp hält als Innenverteidiger die Defensive stabil. „Wir haben den Aufstieg nie als Ziel ausgesprochen und wollten uns in dieser Saison in der A-Klasse etablieren. Wenn es aber am Ende so kommt, sagt natürlich keiner nein dazu“, verrät Julian Mehring.
1. Wer ist euer fußballerisches Vorbild?
Julian: Das ist aktuell Michael Olise. Er hat eine coole Art an sich und spielt auch wie ich auf dem rechten Flügel. Aufgrund seiner starken Mentalität würde ich Joshua Kimmich nennen. Er gibt einfach nie auf.
Philipp: Für mich ist es auch Kimmich. Er ist ein ehrgeiziger Spieler, der eine Mannschaft sehr gut anführen kann. Außerdem verhält er sich immer professionell.
2. Für welchen Verein schlägt euer Herz?
Philipp: Eigentlich für keinen bestimmten Verein. Dennoch sympathisiere ich mit bayrischen Clubs wie dem FC Augsburg und dem FC Bayern München. Mir geht es vor allem darum, guten Fußball zu sehen, weshalb ich auch regelmäßig ins Stadion gehe. Auf internationaler Ebene unterstütze ich grundsätzlich alle deutschen Mannschaften.
Julian: Bei mir ist es genauso. Wir gehen meistens zusammen ins Stadion, zum Beispiel in Augsburg oder in München.
3. Wer war euer härtester Gegenspieler?
Julian: Das ist schwierig zu sagen. Ich habe aufgrund meiner Verletzung in der vergangenen Saison noch nicht viele Spiele im Herrenbereich gemacht. Aktuell würde ich aber Matthias Aichele vom TSV Aindling II nennen. Er war mein direkter Gegenspieler und ich habe mich schwergetan gegen ihn. Er ist körperlich stark und dazu auch temporeich.
Philipp: Ich habe mich vergangene Saison im Spiel gegen den TSV Neusäß II sehr schwer gegen Borys Klimczewski getan. Er war körperlich sehr präsent und auch physisch überlegener. Außerdem ist er auch stark in der Luft und hat auch gegen uns per Kopf getroffen.
Elferkette: Nordendorfer Zwillinge hören Kontra K
4. Wer war/ist euer Mitspieler?
Julian: Christian Hollinger. Er ist unser defensiver Mittelfeldspieler und ist sehr stark in Zweikämpfen. Außerdem beackert er den ganzen Platz und schießt auch regelmäßig Tore.
Philipp: Würde ich genauso sagen.
5. Unter welchem Trainer würdet ihr auf keinen Fall trainieren wollen?
Philipp: Felix Magath. Er ist bekannt für seine anspruchsvollen Trainingseinheiten, die sehr viel Kraft erfordern.
Julian: Ich würde Diego Simeone nennen. Ich mag ihn zwar, aber würde ungern unter ihm spielen wollen. Da er auch sehr ehrgeizig ist, glaube ich, dass es schnell ungemütlich werden kann, wenn es mal nicht läuft.
6. Welche Musik läuft bei euch in der Kabine?
Philipp: Viel Kontra K und generell seine Musikrichtung. Am wichtigsten ist es, dass die Lieder uns vor dem Spiel motivieren.
SV Nordendorf: Goaß nach dem Spiel beim SV Nordendorf
7. Was trinkt ihr am liebsten nach dem Spiel?
Julian: Wir gehen nach unseren Spielen meistens in unser Vereinsbistro. Dort gibt es nach jedem Sieg eine Freigoaß - und die schmeckt natürlich am besten.
Philipp: Bei mir wird es auch am ehesten ein Bier oder ein Goaß.
8. Laufen oder Fitnessstudio?
Julian: Definitiv Laufen. Ich brauche auf meiner Position viel Ausdauer und dementsprechend gehe ich auch in den Vorbereitungsphasen gerne laufen.
Philipp: Ich bevorzuge eher das Fitnessstudio. Als Verteidiger braucht man genug Muskulatur, um körperlich präsent sein zu können.
9. Dorffest oder Club?
Julian: Wir beide gehen lieber auf Dorffeste. Das kommt auch davon, dass unser Freundeskreis kaum in den Club geht.
Philipp: Auf Dorffesten ist eine entspanntere Stimmung. Man kennt viele Leute dort und auch unsere Freunde gehen eher dahin.
10. Selber kochen oder Restaurantbesuch?
Julian: Selber kochen. Ich bevorzuge gesundes und frisches Essen. Das ist natürlich auch kostengünstiger. Dabei lege ich mich auf keine bestimmte Richtung fest, sondern bin eigentlich für alles offen.
Philipp: Ich gehe lieber auswärts essen. Meine Favoriten sind die italienische oder die klassische deutsche Küche.
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