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Hallenfußball: Zwei A-Klassisten schaffen es ins Finale

Hallenfußball

Zwei A-Klassisten schaffen es ins Finale

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    Mit einem Sieg im Neunmeterschießen schaffte es der TSV Lützelburg gegen den SV Gablingen ins Finale. Dort besiegte der A-Klassist den Liga-Konkurrenten CSC Batzenhofen mit 1:0. Fotos: Marcus Merk
    Mit einem Sieg im Neunmeterschießen schaffte es der TSV Lützelburg gegen den SV Gablingen ins Finale. Dort besiegte der A-Klassist den Liga-Konkurrenten CSC Batzenhofen mit 1:0. Fotos: Marcus Merk Foto: Marcus Merk

    Ein Turnier der Überraschungen erlebten die 120 Zuschauenden in der Halle der Gersthofer Mittelschule. Nicht der haushohe Favorit TSV Gersthofen oder der als Geheimtipp gehandelte SV Gablingen lösten das Ticket der Endrunde um die Landkreismeisterschaft im Hallenfußball, sondern zwei A-Klassisten. Im Endspiel, das ebenso wie der Rest der Veranstaltung auf überschaubarem Niveau stand, setzte sich dabei der TSV Lützelburg gegen den CSC Batzenhofen-Hirblingen durch einen Treffer von Nils Heißerer mit 1:0 durch.

    Die ruhig und sachlich auftretenden Lützelburger hatten schon im Halbfinale eine gegen den SV Gablingen eine Nullnummer abgeliefert und erst im Strafstoßschießen mit 5:3 gewonnen, weil Maximilian Krainik bereits den ersten Schuss des SVG am Kasten vorbei gesetzt hatte. Ausgerechnet Krainik, der zusammen mit dem ehemaligen Gersthofern Stefan Schnurrer und Johannes Kiechl zu den besten Akteuren des Kreisklassisten zählte.

    Das musste auch der TSV Gersthofen erfahren, der im ersten Gruppenspiel einen 1:2-Rückstand gerade noch in ein 2:2 verwandeln konnte. Auch gegen den SV Erlingen mussten die Schwarz-Gelben zweimal hinterher laufen, um am Ende mit 3:2 gegen den A-Klassisten zu gewinnen. Und das, obwohl Christoph Reperger, der Trainer der zweiten Mannschaft aus der A-Klasse mit Admir Omerbegovic, Aivin Emini, Metus Curkoli und Akut Atay vier Spieler aus dem Bezirksligateam zur Verfügung hatte. „Die haben das vielleicht etwas zu leicht genommen“, mutmaßte Kreisvorsitzender Thomas Künzel, der als Turnierleiter fungiert. Mit Ruhm bekleckern konnte man sich jedenfalls nicht. Auch nicht im Halbfinale gegen den Ortsrivalen CSC Batzenhofen-Hirblingen.

    Eine Bauchlandung erlebten Aivin Emini und der TSV Gersthofen im Halbfinale gegen den Ortsrivalen aus der A-Klasse. Lukas Brem und der CSC Batzenhofen-Hirblingen setzten sich mit 2:0 durch.
    Eine Bauchlandung erlebten Aivin Emini und der TSV Gersthofen im Halbfinale gegen den Ortsrivalen aus der A-Klasse. Lukas Brem und der CSC Batzenhofen-Hirblingen setzten sich mit 2:0 durch. Foto: Marcus Merk

    Zu diesem Derby kam es, weil der SV Gablingen im letzten Spiel gegen den SV Erlingen nach der Roten Karte gegen Torhüter Michael Kratzer noch zwei Treffer nachlegen konnte und Dank des besseren Torverhältnis Gruppensieger wurde. Die Gersthofer kamen dabei nicht an den Kleiderschränken des CSC vorbei. Erst rettete Onur Gezgin zweimal auf der Linie, dann traf Leon Schuster im Gegenzug zum 1:0. Das 2:0 besorgte Andre Kölz mit einem Kraftakt. Als sich die Fouls des Underdogs summierten, traf Kerem Bakar aus per Zehnmetern nur den Pfosten. Ebenso wie Aivin Emini kurze Zeit später. Dann durfte der Außenseiter jubeln. „Der Sieg im Halbfinale war wichtiger wie im Finale“, konstatierte Onur Gezgin. hatte er da schon geahnt, dass der CSC gegen Lützelburg den Kürzeren ziehen wird?

    Die Grün-Gelben konnte nichts erschüttern. Auch nicht, als Michael Hertle im Halbfinale gegen den SV Gablingen 51 Sekunden vor Schluss nach einer Notbremse die Rote Karte unter die Nase gehalten bekam. Stefan Schnurrer jagte den fälligen Freistoß an den Pfosten. Und der Treffer von Johannes Kiechl kam einen Sekundenbruchteil nach der Schlusssirene, so dass es ins Neunmeterschießen ging. Der Ausgang ist bekannt.

    Lützelburg und Batzenhofen sehen sich übrigens am 29. Dezember bei der Endrunde in Neusß wieder. Beide Mannschaften treten nämlich in der Gruppe 2 an und treffen dort auf den SV Cosmos Aystetten und den ASV Hiltenfingen (Kreisliga Augsburg). In der Gruppe 1 treffen Titelverteidiger TSV Bobingen (Landesliga), der TSV Neusäß und der TSV Diedorf (beide Kreisliga) sowie der Kreisklassist TSV Täfertigen aufeinander. „Das wurde so ausgelost“, erklärt Hallen-Spielleiter Torsten Zimmermann. 

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