Vier Punkte aus den letzten beiden Spielen gegen den jeweiligen Tabellenzweiten Sonthofen und Pfaffenhofen hat der SV Cosmos Aystetten zuletzt geholt - das kann sich durchaus sehen lassen. Mit diesen vier Bonuspunkte haben die Kicker aus dem Landkreis Boden im Abstiegskampf gutgemacht. „Das sieht gut aus, war aber auch auch bitter notwendig, nachdem andere überraschend gewonnen haben“, fühlt sich Trainer Thomas Hanselka in seiner These bestätigt, dass in der Landesliga Südwest jeder gegen jeden gewinnen kann. Deshalb will man am Freitagabend beim SV Manching auch die letzten Zweifel am Klassenerhalt beseitigen.
„Ich bin keiner, der rechnet. Aber ein Punkt wäre Gold wert“, sagt Hanselka. Dann könne man am Ende des Tages in den Spiegel schauen und feststellen, dass man den Klassenerhalt über die Ziellinie gebracht hat. Entgegen aller Widrigkeiten wie langwierige Verletzungen oder Roter Karten. Was möglich ist, hat man zuletzt beim 3:0 gegen den TSV Pfaffenhofen gesehen. „Volle Bank, volle Möglichkeiten“, sagt Hanselka und zeigt sich stolz auf seine Truppe. Ganz besonders gefreut hat sich für Pascal Mader, der nach seinem Kreuzbandriss erstmals in dieser Saison mitwirken konnte: „Er ist ein toller Zocker und hat nach seiner Einwechslung sofort Einfluss auf das Spiel genommen.“ So ging die Vorbereitung der endgültigen Entscheidung auf seine Kappe. Einschussgerecht servierte er Kevin Makowski die Kugel zu dessen 22. Saisontreffer, der das 3:0 bedeutete.
Aystetten blickt zuversichtlich auf die neue Saison
„Wir haben schon immer gewusst, was wir können“, ist Thomas Hanselka auch vor der kommenden Saison nicht bange, obwohl mit Makowski (Schwaben Augsburg), Maximilian Heckel, Domink Isufi (beide TSV Aindling) und Niklas Frank (FC Gundelfingen) vier Stammkräfte abwandern. „Es gibt trotzdem einen großen Kader geben“, zeigt sich der 41-Jährige zuversichtlich. „Alles hängt natürlich auch damit zusammen, wenn der Klassenerhalt endgültig safe ist.“ Safe ist, dass Hanselka auch weiterhin die Kommandos am Sportfeld geben wir. „Da braucht man eigentlich gar nicht darüber reden“, lacht der Coach, der in Manching bis auf Fabian Krug und Hardy Noack alle Spieler aus dem Kader zur Verfügung hat.
Alle Mann an Bord hat auch der TSV Gersthofen, der am Freitagabend als frisch gebackener Meister beim SV Wörnitzstein-Berg antritt. Bei den diversen Feierlichkeiten hat es keine ausfälle gegeben. Die Donauwörther, bei denen die beiden Ex-Gersthofer Michael Panknin und Admir Omerbegovic die Kommandos geben, waren als Mitfavorit gestartet, konnten die Erwartungen jedoch nicht erfüllen. Omerbegovic zieht nun zum TSV Hollenbach weiter.
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