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Rote Karte entscheidet das Spitzenspiel.

Fußball-Kreisklasse

Eine frühe Rote Karte entscheidet das Spitzenspiel

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    Eine Rote Karte gegen Torhüter Tristan Radoki vom SC Biberbach entschied das Spitzenspiel. Die SG SV Thierhaupten/SV Baar (im Hintergrund der zweifache Torschütze Max Schacherl) setzte sich mit 4:1 durch.
    Eine Rote Karte gegen Torhüter Tristan Radoki vom SC Biberbach entschied das Spitzenspiel. Die SG SV Thierhaupten/SV Baar (im Hintergrund der zweifache Torschütze Max Schacherl) setzte sich mit 4:1 durch. Foto: Andreas Lode

    Wenn eine Mannschaft nach neun Minuten bereits 0:2 zurückliegt und fast eine Stunde in Unterzahl spielen muss, dann ist die Moral des Teams gefragt. Und diese bewies der SC Biberbach trotz einer klaren 1:4-Heimniederlage gegen Spitzenreiter SG Thierhaupten /Baar. Doch der Reihe nach.

    Die Gäste gingen bereits nach zwei Minuten mit ihrem ersten Angriff durch Luis Tyroller in Führung. Nur fünf Minuten später hätte Jost Andreae per Foulelfmeter erhöhen können, doch Tristan Radoki im Kasten der Hausherren konnte den Strafstoß abwehren. Zwei Minuten später war aber auch Radoki geschlagen, als Sebastian Tyroller per Kopf für das 0:2 sorgte. Aber komischerweise verloren die Gäste jetzt den Faden und Biberbach kam immer besser in das Match. Und in der 24. Minute sorgte Sebastian Sinninger nach einem Freistoß per Kopf für den verdienten Anschlusstreffer.

    Spiel der Woche: SC Biberbach gegen SG SV Thierhaupten/SV Baar

    Biberbach, Fußball, Kreisklasse Augsburg Nord, SC Biberbach gegen SG SV Thierhaupten / SV Baar, v.l.: Fabian Meisinger (SC), Simon Gastl
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    Die SG besiegt den SC mit 4:1.

    In der 33. Minute passierte Tristan Radoki aber das wohl spielentscheidende Missgeschick, als er Gästestürmer Dominik Liepert außerhalb des Strafraums von den Beinen holte und dafür vom Unparteiischen mit glatt Rot zum Duschen geschickt wurde. Niko Schröttle traf in der 36. Minute mit einem Freistoß noch den Biberbacher Pfosten und dann ging man mit dem engen Ergebnis in die Halbzeit.

    Doppelschlag von Schacherl sorgt für die Entscheidung

    Nach dem Wechsel spielten dann aber die Gäste ihre Überzahl besser aus und kamen zu vielen guten Tormöglichkeiten, die aber oft leichtfertig vergebeb wurden. In der 55. Minute hätte der eingewechselte Maximilian Schacherl den Sack schon zumachen müssen, traf aber völlig frei stehend nur den Pfosten. Drei Minuten später machte er dann besser und verwandelte ein Zuspiel von Niko Schröttle zum 1:3. In der 77. Minute hätte Maximilian Schacherl die Partie endgültig entscheiden können, scheiterte aber am Radoki-Vertreter Lukas Durner. Thierhaupten hätte noch den einen oder anderen Treffer machen können, es sollte aber erst in der Nachspielzeit passieren. Nachdem er im Strafraum gelegt worden war, verwandelte Maximilian Schacherl den fälligen Elfmeter mit voller Wucht und mit Hilfe der Unterkante der Latte zum 1:4-Endergebnis.

    SC Biberbach: Radoki; Gerstmayr, Hohenstein, Bittner, Meisinger, Sinninger, Groer, Huber, Motzet, Curan, Kraus (Durner, Bader, Mann, Karmazin)

    SG SV Thierhaupten/SV Baar: Wolf; Schrettle, Hörmann, Gastl, Schulz, Tyroller S., Tyroller L., Kefer, Andreae, Liepert, Schröttle (Schacherl, Kühling, Eisenkolb, Kunz)

    Tore: 0:1 Tyroller L. (2..), 0:2 Tyroller S. (9.), 1:2 Sinninger (24.), 1:3 Schacherl (58.), 1:4 Schacherl (90. Foulelfmeter) .-Besondere Vorkommnisse: Radoki (Biberbach) hält Foulelfmeter von Andreae (Thierhaupten/7.), Rot gegen Radoki (Biberbach/Notbremse, 33.).- Schiedsrichter: Mayer (Augsburg).- Zuschauer: 140.-

    Stimmen zum Spiel

    Christian Mayer (Trainer SC Biberbach): Nach dem schnellen Rückstand sind wir nochmal gut ins Spiel zurückgekommen, aber nach dem Platzverweis konnten wir den starken Gegner in Unterzahl nicht mehr ernsthaft gefährden.

    Matthias Kefer (Trainer SG SV Thierhaupten/SV Baar): Der Beginn des Spiels hat uns natürlich sehr in die Karten gespielt. Nach dem 0:2 haben wir aber dann irgendwie den Faden verloren und haben den Gegner stark gemacht. Nach der Pause waren wir dann klar besser und ich bin mit dem Ergebnis hochzufrieden.

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