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Tischtennis: Der TTC Langweid bleibt im Flow

Tischtennis

Der TTC Langweid bleibt im Flow

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    Langweids Neuzugang Veronika Matiunina schmettert im hinderten Paarkreuz alle Gegnerinnen ab. Auch gegen Anröchte gewann die Ukrainerin beide Einzel. Foto: Marcus Merk
    Langweids Neuzugang Veronika Matiunina schmettert im hinderten Paarkreuz alle Gegnerinnen ab. Auch gegen Anröchte gewann die Ukrainerin beide Einzel. Foto: Marcus Merk Foto: Marcus Merk

    Das Tischtennis-Frauenteam des TTC Langweid überrascht in der 2. Bundesliga mehr und mehr. Auch im Heimspiel gegen den favorisierten TTK Anröchte ließen sich die Spielerinnen um Coach Cennet Durgun im Heimspiel nicht vom eingeschlagenen Erfolgsweg abbringen. Mit dem 6:3-Sieg stehen beim TTC Langweid nun 7:1 Punkte zu Buche.

    Die Gäste aus Nordrhein-Westfalen, die alljährlich zum Favoritenkreis der Liga gehören, kamen mit 4:2 Punkten nach Langweid. Die Begegnung begann für den TTC mit zwei Siegen in den Doppeln durch die Duos Matiunina/Venckute gegen das Spitzendoppel der Gäste und von Farladanska/Styhar optimal. Dann aber folgte gleich wieder Ernüchterung durch 1:3-Niederlagen von Anja Farladanska und Diana Styhar in den Spitzenspielen zum 2:2.

    Nach der Pause setzten Cennet Durgun und die Zuschauer auf Veronika Matiunina, schenkten aber auch Chelsea Edghill Vertrauen, die diesmal im abgesprochenen Wechsel für Vitalija Venckute als Nummer vier zum Einsatz kam. Gut, wer eine etatmäßige Nummer 5 hat, wie es bei Langweid mit der Nationalspielerin aus Guyana der Fall ist. Mit ihrem Sieg rechtfertigte das Vertrauen mit einer starken Leistung. Edghill und die 16-jährige Matiunina brachten Langweid 4:2 in Front und weckten Hoffnung. Ein 5:5 war schon in Sicht.

    Dabei tippten die Gastgeber auf die Spiele des zweiten Durchgangs und da besonders wieder auf Matiunina und Edghill. aber vorweg auch auf die Spitzenspiele. In einem spannenden Spiel auf hohem Niveau unterlag Langweids Nr. 1, Anja Farladanska gegen Le Thi hong Loan, die vor zwei Jahren noch beim TTC Langweid gespielt hat, mit 9:11 im Entscheidungssatz. Diana Styhar aber entschied die Begegnung zwei gegen zwei mit starkem Siegeswillen für sich. Ein 5:5 war damit bereits gesichert. Das war dem TTC Langweid – allen voran Veronika Matiunina – nicht genug. Der Sieg der Langweiderin führte zum 6:3-Mannschaftssieg und wieder zur La-Ola-Welle zwischen Zuschauern und Team. Langweids Verantwortliche treten auf die Euphoriebremse: „Es wird nicht immer rund laufen in den nächsten Spielen und zudem stehen die Spiele gegen die aktuell stärksten Gegner Weil und Langstadt noch an“, gab Coach Cennet Durgun zu bedenken. Anröchte war nicht ganz in Bestbesetzung in Langweid. Der 6:4-Sieg der Westfalen mit gleicher Aufstellung im Spiel am Sonntag in Fürstenfeldbruck wertet den Langweider Sieg allerdings auf. (jug)

    TTC Langweid – TTK Anröchte 6:4. Matiunina/Venckute - Le Thi Hong/Berger 3:11, 12:10, 11:5, 11:4, Farladanska/Styhar - Juchnaite/Wang 11:5, 11:8, 11:8, Farladanska - Berger 8:11, 11:8, 22:13, 8:11, Styhar - LeThi Hong 11:8, 3:11, 1012, 8:11, Matiunina - Wang 11:6, 8:11, 11:5, 11:4, Edghil - Juchhaite 11:7, 11:8, 4:11, 11:7, Farladanska - Le Thi Hong 11:7, 8:11, 11:9, 8:11, 9:11, Styhar - Berger 11:6, 6:11, 11:9, 8:11, 9.11, Matiunina - Juchhaite 11:9, 11:5, 11:7. 

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