Genau sieben Minuten und 45 Sekunden waren in Thierhaupten gespielt, als Schiedsrichter Linus Benesch die Relegation zwischen dem VfL Westendorf und dem FC Affing II unterbrach. Kurz darauf regnete es wie aus Eimern begleitet von Blitz und Donner sowie Sturmböen. 25 Minuten wartete Benesch ab, dann betrat er noch einmal das Feld und entschied zur Enttäuschung der mitgereisten Fans beider Mannschaften auf Abbruch. Und das obwohl der Himmel zu diesem Zeitpunkt wieder aufhellte und der Regen nachlies. Im Anschluss begründete er seine Entscheidung, die einige Zuschauer nicht nachvollziehen konnten und mit der auch Westendorfs Trainer Dieter Deak nicht ganz einverstanden war.
Westendorfs Deak: „Ich kann den Schiri verstehen, aber...“
„Im Strafräumen waren große Pfützen“, erklärte Benesch den Abbruch wegen der Platzverhältnisse wenige Minuten später und ergänzte: „Der Torhüter konnte keinen Ball mehr über 20 Zentimeter spielen. So ein Relegationsspiel ist zu wichtig, als dass es unter diesen Bedingungen entschieden wird.“
Anders sah es Westendorfs Dieter Deak: „Ich kann den Schiedsrichter irgendwo verstehen, aber ich hätte noch ein wenig gewartet. Zwar gab es ein paar Pfützen in der Mitte, aber für die Affinger und uns wäre das kein Problem gewesen.“ Trotz des Abbruchs bedankte er sich bei den wieder einmal zahlreich mitgereisten Fans: „Die letzten Auswärtsspiele haben sich wie Heimspiele angefühlt, so auch heute. Das ist Wahnsinn.“ Westendorfs Fans und Spieler nehmen vermutlich am Donnerstag um 14 Uhr in Thierhaupten einen neuen Anlauf, die Tickets bleiben gültig.
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