Er war ohne Zweifel der Spieler des Spiels: Nikolas Brummer vom TSV Welden war beim 3:1-Sieg im Abstiegsduell beim SV Schwabegg an fast allen Toren beteiligt. Bereits nach vier Minuten sorgte der 24-Jährige mit einem Kopfball für die beruhigende Führung. In der 20. Minute hatte er erneut die Füße im Spiel. Einen Schwabegger Freistoß fälschte er so unglücklich ab, dass er zum 1:1 im eigenen Netz landete. In der 78. Minute sorgte Brummer, den seine Mannschaftskameraden alle nur „Cage“ nennen, mit dem 3:1 für die endgültige Entscheidung, ehe er fünf Minuten vor Spielende mit der Gelb-Roten Karte vorzeitig zum Duschen durfte.
TSV Welden: Nikolas Brummer ist der jüngste Coach der Kreisliga
Vor der Saison hat Nikolas Brummer zusammen mit Dominik Bröll als spielender Co-Trainer beim TSV Welden begonnen. Nach der Trennung von Bröll ist er zum jüngsten Coach der Kreisliga Augsburg aufgestiegen. Seit der Winterpause wird er von Jürgen Völk an der Seitenlinie unterstützt.
Begonnen hat Nikolas Brummer in der JFG Holzwinkel. Da sein Heimatverein BSC Heretsried, für den auch sein Vater Georg viele Jahre bis zur Kreisliga hinauf kickte, den Spielbetrieb einstellen musste, stand er nach dem Wechsel zu den Aktiven für den FC Emersacker auf dem Platz. Von dort ging es für den defensiven Mittelfeldspieler für drei Jahre zum SV Cosmos Aystetten, mit dem er von der Bezirksliga in die Landesliga aufstieg. Mit dem TSV Welden will er nun in der Kreisliga bleiben. Den Grundstein dafür hat er entscheidend mitgelegt. (oli)
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