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Stadtbergen: Auch der „ti wi de wi“-Ruf des seltenen Gartenbaumläufers war zu hören

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Auch der „ti wi de wi“-Ruf des seltenen Gartenbaumläufers war zu hören

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    Um 7 Uhr am Morgen machten sich die Vogelfreunde auf den Weg.
    Um 7 Uhr am Morgen machten sich die Vogelfreunde auf den Weg. Foto: Thomas Miehler

    Morgenstund hat Gold im Mund. Mit diesen Worten begann ein Rundgang durch den Park der Uniklinik. Eingeladen hatte dazu der Bund Naturschutz. Vorsitzender Ludwig Fink begrüßte die gut gelaunte Gruppe, die den Vogelstimmen lauschen wollte. Geführt wurde sie von dem angehenden Förster Robert Bröker. Im Laufe der zweistündigen Wanderung lernten die Frühaufsteher aus dem anfangs unbestimmten Gesamtklang die einzelnen Vogelstimmen herauszuhören.

    Bekannte Stimmen

    Gleich zu Beginn sahen sie einen streng geschützten Grünspecht auffliegen und erkannten später schon sein charakteristisches „Lachen“. Faszinierend waren auch die Bettelrufe der Buntspecht-Jungen, die in ihrer Höhle von den Eltern gefüttert wurden. Bröker wusste nicht nur die Stimmen der Vögel zu erklären, etwa wie Amseln flöten oder welche Melodie die Mönchsgrasmücke anschlägt, sondern er vermittelte auch Einblicke in die Lebensweise der Tiere. So zeigte er auf, wie die Meisen Insekten auf der Unterseite der Blätter als Nahrung aufnehmen.

    Seltene Begegnungen

    Zilpzalp, Meisen, Spatzen, Amseln und Buchfink gehören zu den meistgehörten heimischen Brutvögeln. Den Park bewohnen auch Elstern, Eichelhäher und Krähen, wobei die Saatkrähen an ihren weißen Schnäbeln zu erkennen sind. Besondere Aufmerksamkeit erregte der „ti wi de wi“-Ruf des seltenen Gartenbaumläufers und der Bericht eines Teilnehmers. Er hatte zu später Stunde die streng geschützte Waldohreule im Park fliegen sehen.

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