Eine sechsköpfige Delegation aus der ukrainischen Stadt Lwiw (deutsch: Lemberg) war zu Gast im AWO Haus der Familie in Stadtbergen. Darunter waren Vertreterinnen der Wohltätigkeitsorganisation „Stiftung Walnusshaus“, die als Trainerinnen im Kita-Projekt der Stiftung tätig sind, zudem der Lehrstühle für Grund- und Vorschulpädagogik sowie für Soziale Arbeit der Universität Lwiw. Im Rahmen des Kita-Projekts erhielten sie eine mehrtägige Schulung an der Hans-Weinberger-Akademie in München.
Eingewöhnungskonzepte und frühkindliche Bildungsprozesse
Während ihres Besuchs in Stadtbergen tauschten sich die Gäste mit den pädagogischen Fachkräften der AWO Schwaben über die Themen Kinderbetreuung, pädagogische Konzepte sowie frühkindliche Bildung aus. „Es ist spannend zu sehen, wie pädagogische Arbeit unter unterschiedlichen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen gestaltet wird“, erklärte Silke Scherer, Vorständin im Bereich Kinder, Jugend und Familie der AWO Schwaben. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Arbeit in der Kinderkrippe in Stadtbergen. Da in den Einrichtungen der ukrainischen Vertreterinnen derzeit Kinder erst ab zwei Jahren betreut werden, stieß vor allem die pädagogische Arbeit mit Kindern unter drei Jahren auf großes Interesse. Die ukrainischen Gäste erhielten Einblicke in den Alltag der Krippenpädagogik, in Eingewöhnungskonzepte, die Zusammenarbeit mit Eltern sowie die Gestaltung frühkindlicher Bildungsprozesse. Dabei entwickelte sich ein lebendiger und offener Dialog. (AZ)
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