"Ich hatte heute ganz vergessen, dass Flohmarkt ist. Als mein Enkel dann aus dem Fenster geschaut hat, haben wir gemerkt, dass was los ist. Da habe ich improvisieren müssen." Walter Mair hat seinen Enkelkindern zuliebe am Samstagmorgen aus einem Hochbett und einer Plane provisorisch ein Dach für ihren Stand gebaut. Im Keller hat er auf die Schnelle noch eine Reihe an Schuhen gefunden, die sich für den Verkauf eigneten. "Das Wichtigste am Flohmarkt ist ja, dass die Kinder etwas lernen. Sie sollen in sich gehen und sagen können, was sie loswerden wollen", meint Mair. Nicht nur an seinem Stand gibt es hauptsächlich Kindersachen, die die Kleinen teilweise selbst verkaufen. Vor vielen Häusern in Steppach stapeln sich Kinderhosen und Brettspiele. So auch vor dem Versicherungsbüro von Tessa Knoll am Dreieck.
Steppach