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Umfrage beim Faschingsumzug 2026 in Gablingen: Was macht den Gaudiwurm so besonders?

Gablingen

„Der Umzug ist Pflicht“ - Was den Gaudiwurm in Gablingen für Faschingsfans besonders macht

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    „D'Glammhogga“ begrüßten ihre Gäste beim Faschingsumzug in Gablingen.
    „D'Glammhogga“ begrüßten ihre Gäste beim Faschingsumzug in Gablingen. Foto: Andreas Lode

    Kurz bevor der Gersthofer Spielmannszug zu sehen ist, wird es ungemütlich. Aus grauen Wolken fällt ein Mix aus Regen und Schnee auf die Faschingsfans am Straßenrand. „Könnte schlimmer sein“, meint ein Pirat, den das ungemütliche Wetter nicht aus der Fassung bringt. Beim Umzug in Welden ein paar Tage zuvor hatte es noch richtig geschüttet, erzählt er. Im Kostüm steckt Martin Schuster. Seit vielen Jahren moderiert er – stets gut gelaunt – den Gablinger Gaudiwurm. Als Pirat Schuster dann tatsächlich die erste Fußgruppe anmoderiert, zieht das Wetter plötzlich auf.

    Faschingsfinale: Der Gablinger Faschingsumzug 2026 in Bildern

    Gablingen, Faschingsumzug 2026, Gaudiwurm, D'Glammhogga
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    Das sind die schönsten Bilder vom Gablinger Gaudiwurm am Faschingsdienstag.

    Ein Zuschauer meint: „Beim Umzug scheint immer die Sonne“ und stimmt ein dreifaches „Lach am Schmutterbach“ an. Ob das so stimmt? Diesmal bleibt es zumindest während des Umzugs einigermaßen trocken. Mit einem großen Zylinder auf seinem Kopf könnte aber auch leichter Regen die Stimmung von Josef Hartl nicht vermiesen. Er hat von seinem ehemaligen Wirtshaus aus den vielleicht besten Blick auf den Umzug. Gemeinsam mit seiner Partnerin Brigitte und einigen Freunden genießt er die Aussicht. „Ich bin hier aufgewachsen. Das gehört dazu“, sagt Hartl.

    Josef Hartl und seine Partnerin Brigitte haben einen guten Blick auf den Faschingsumzug in Gablingen.
    Josef Hartl und seine Partnerin Brigitte haben einen guten Blick auf den Faschingsumzug in Gablingen. Foto: Philipp Kinne

    Ähnlich sehen das auch die beiden Freundinnen Birgit und Gitti aus Augsburg. Sie kommen jedes Jahr nach Gablingen zum Faschingsumzug. Andere Umzüge seien für sie nicht interessant, erzählen die beiden Damen im Hippie-Kostüm. Der Umzug in Gablingen sei etwas gemütlicher als andere, meinen die beiden. Tatsächlich zählt er mit rund 40 teilnehmenden Gruppen zu den kleineren Umzügen im Augsburger Land. Besonders machen den Faschingsumzug auch die vielen Fußgruppen.

    Erich und seine Freundin Valli (rechts) kommen schon viele Jahre zum Umzug. Auch die Freundinnen Gabi und Conny (oben links) und Birgit und Gitti sind Fans.
    Erich und seine Freundin Valli (rechts) kommen schon viele Jahre zum Umzug. Auch die Freundinnen Gabi und Conny (oben links) und Birgit und Gitti sind Fans. Foto: Philipp Kinne

    Die gefallen auch Erich Rada und seiner Freundin Valli am besten. „Wir kommen hier schon immer her“, sagt der ältere Herr mit bunter Clowns-Brille. „Also seit es den Umzug gibt“, schiebt Valli hinterher. Sie findet es schade, dass immer mehr große Wagen durch den Ort ziehen. Die Fußgruppen seien das, was den Gablinger Faschingsumzug ausmache, sind sich die beiden einig. Auch die beiden Freundinnen Gabi und Conny meinen: Hier sei es etwas gemütlicher als bei den größeren Umzügen in Welden oder Donauwörth. Nach Gablingen kommen sie jedes Jahr. „Der Umzug ist Pflicht“, meint eine der beiden Frauen im bunten Fell-Kostüm.

    Die farbenfrohe Familie Winter (rechts) aus Gersthofen kommt jedes Jahr zum Faschingsumzug nach Gablingen. Und auch die Freundinnen Caro, Siggi und Dani schätzen den Umzug.
    Die farbenfrohe Familie Winter (rechts) aus Gersthofen kommt jedes Jahr zum Faschingsumzug nach Gablingen. Und auch die Freundinnen Caro, Siggi und Dani schätzen den Umzug. Foto: Philipp Kinne

    Farbenfroh fällt Familie Winter aus Gersthofen am Rand des Umzugs gleich auf. Mutter und Tochter sind als Papageien verkleidet, der Vater als gelbes Pokémon Pikachu. „Wir haben viele Freunde in Gablingen“, erzählt er. Deshalb kommen die Winters jedes Jahr. So auch die Freundinnen Caro, Siggi und Dani, die heuer mit bunten Perücken und funkelnden Anzügen nach Gablingen gekommen sind. „Die Kostüme haben wir als Gruppe zum Weiberfasching gemacht“, erzählt eine der Freundinnen aus Todtenweis. „Da waren wir noch elf Weiber, jetzt sind wir nur noch drei“, schiebt sie lachend hinterher. Für die drei Frauen und ihre Kinder ist es ein gelungener Abschluss der Faschingssaison.

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