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Westendorfer Gemeinderat verabschiedet die Positionierung des Neubaus in der Dorfmitte

Westendorf

So soll die Westendorfer Dorfmitte aussehen

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    Das Bestandsgebäude (rechts im Bild), in dem einst der Dorfladen und anschließend der Jugendraum untergebracht waren, wird abgerissen. Der Neubau, der an dieser Stelle entstehen soll, rückt nach Norden und soll auf einer Linie mit dem Rathaus (links im Bild) stehen.
    Das Bestandsgebäude (rechts im Bild), in dem einst der Dorfladen und anschließend der Jugendraum untergebracht waren, wird abgerissen. Der Neubau, der an dieser Stelle entstehen soll, rückt nach Norden und soll auf einer Linie mit dem Rathaus (links im Bild) stehen. Foto: Stefanie Brand

    Der (noch) amtierende Westendorfer Gemeinderat hatte ein erklärtes Ziel: Zum Ende dieser Legislaturperiode sollten die Überlegungen zum Neubau in der Dorfmitte Bauantragsreife haben. Und ebendieses Ziel erreichte das Gremium in der letzten Sitzung des scheidenden Gremiums gemeinsam mit dem Architektenduo Anton Haberl und Michael Treupel.

    Neben dem Westendorfer Rathaus wird ein Gebäude abgerissen

    Final verabschiedet wurde die Position des Neubaus, der östlich des Rathauses errichtet werden soll. Rathaus und Neubau sollen künftig – so die Planzeichnung und der Beschluss – auf einer Linie, fast parallel zur Hauptstraße, stehen. Das bedeutet, dass das Gebäude neben dem Rathaus abgerissen und der Neubau um sechseinhalb Meter Richtung Norden versetzt errichtet wird. Das neue giebelständige Haus soll 13,5 Meter breit und 31 Meter lang sein.

    Trotz der Größe des Neubaus verbaut sich die Gemeinde damit nicht etwa zukünftige Entwicklungsflächen im Ort. Möglich wäre die Positionierung einer Einfachturnhalle nördlich des Rathauses. Auch ein L-förmiges Gebäude, in dem eine Mehrzweckhalle mit Bühne untergebracht werden könnte, ließe sich nördlich des Rathauses und des Neubaus errichten. Architekt Michael Treupel fasst zusammen: „Die Position des geplanten Neubaus ist gut, um sich nichts zu verbauen, was in zehn bis 15 Jahren angedacht ist.“

    Viel Platz für die Westendorfer Vereine

    In der Sitzung lag der Fokus auf dem Neubau. Die Architekten präsentierten ihre Ideen zur Positionierung des Hauses und zu den Flächen um das Haus herum. Die Zahl der Parkplätze wird noch besprochen. Angedacht ist eine Zufahrt östlich des Neubaus, die mit Schotter- und Rasensteinen ausgebaut werden könnte. Zudem ist eine Begrünung vorgeschrieben und gewünscht.  

    Bereits Ende vergangenen Jahres informierte Westendorfs Bürgermeister Steffen Richter über die Nutzungsmöglichkeiten, die im Haus künftig umgesetzt werden könnten. Im Dachgeschoss soll der Musikverein Westendorf und Umgebung einen Probenraum bekommen. Auch Unterrichtsräume sowie Lagerräume für Trachten und Noten und das Equipment des Theatervereins Heimatbühne Westendorf könnte dort Platz finden. Im Obergeschoss könnten die Tell-Schützen Westendorf einziehen. Geplant ist dort ein Raum mit Schießständen sowie Umkleiden, ein Lager- und Auswertungsraum und ein Versammlungsraum. Im Erdgeschoss sieht die aktuelle Planung ein Stüble für Vereine und Gruppen vor, Küche sowie Lager und Sanitäranlagen. In Richtung Straße hin ist aktuell Platz für ein Café vorgesehen.

    Bürgerversammlung

    Bei der diesjährigen Bürgerversammlung, die am Mittwoch, 22. April, um 19.30 Uhr im Gasthof zur Krone in Westendorf stattfindet, ist der Neubau in der Ortsmitte ein thematischer Schwerpunkt.

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