Der Trend geht klar in die Richtung alkoholfreies Bier.Foto: Christophe Gateau, dpa (Symbolbild)
Am Donnerstag, 23. April, wird der Tag des Bieres gefeiert. An diesem Tag wurde im Jahr 1516 das Reinheitsgebot verkündet. Seitdem enthalten deutsche Biere nur noch Hefe, Malz, Hopfen und Wasser. Doch welches Bier trinken die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis am liebsten? Wir haben uns in Langweid umgehört.
Monika Bergmaier trinkt am liebsten ein alkoholfreies Radler, um weiterhin mobil zu bleiben. „Damit ich immer, wenn ich unverhofft noch Auto fahren muss, das noch machen kann“, sagt sie. Aber auch in geschmacklicher Hinsicht sieht sie den Trend zum alkoholfreien Bier positiv. „Ich glaube, die meisten würden das gar nicht erkennen, dass es alkoholfrei ist“, sagt sie.
Alkoholfreies Bier wird unterschiedlich bewertet
Marc Lampe bevorzugt hingegen ein Helles oder Weizen, und das hat einen simplen Grund. „Das gibt es eigentlich überall, und es ist unkompliziert. Das kann man jeden Tag trinken“, sagt er. Alkoholfreies Bier verträgt er weniger gut. „Da bläht es mich auf wegen des Zuckers“, sagt er und lacht. Gabi Cremer bevorzugt dagegen alkoholfreie Biere. „Mir schmeckt es gut und es ist auch ganz gut für das Gewissen“, sagt sie.
Marc Lampe präferiert ein Helles.Foto: Niklas Bröll
Auffällig ist, dass zumindest an diesem Nachmittag das Bier von Augustiner häufiger genannt wird. „Das trinke ich ab und zu. Zum Feierabend zu Hause, einfach zum Entspannen“, sagt zum Beispiel Ermal Velu.
Ermal Velu trinkt Bier zumeist am Feierabend.Foto: Niklas Bröll
Auch Sonja Gastl findet das alkoholfreie Bier von Augustiner richtig gut, wie sie betont. „Inzwischen gibt es richtig gute alkoholfreie Biere.“ Sie trinkt am liebsten ein Helles, wenn es im Sommer richtig heiß ist.
Sonja Gastl verweist auf gute alkoholfreie Biere.Foto: Niklas Bröll
Köbler: „Die Biere kenn ich noch aus meiner Jugend.“
Michael Köbler favorisiert ein Märzen oder Weizen, ist aber recht flexibel. „Wenn es nichts anderes gibt, trinke ich auch ein Helles. Außer wenn ich noch Auto fahren muss, dann nur ein leichtes Bier oder ein alkoholfreies.“ Bei ihm begründen sich die Vorlieben vor allem durch die Vergangenheit. „Die Biere kenne ich noch aus meiner Jugend. Damals war Weizen das allerhöchste, und auf dem Plärrer gab es sowieso nur ein Helles und verschiedene Sonderabfüllungen wie Maibock“, berichtet Köbler.
Michael Köbler blickt auf die Vergangenheit zurück.Foto: Niklas Bröll
Insgesamt ist eine Tendenz unter den Befragten zu erkennen. Viele trinken kein Bier oder nur Alkoholfreies. Diese Beobachtung deckt sich auch mit den Absatzzahlen der bayerischen Brauwirtschaft. Der gesamte Bierkonsum in Bayern ist im Vergleich zum vergangenen Jahr um knapp fünf Prozent zurückgegangen. Einzig bei den alkoholfreien Bieren zeigt sich ein Zuwachs. Dort hat sich die produzierte Menge im vergangenen Jahrzehnt deutschlandweit verdoppelt.
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