Es gab Jahre, da waren im Augsburger Land kaum Störche zu sehen. Mittlerweile sind die großen Vögel an vielen Orten heimisch geworden. In Zusamzell nistet ein Paar traditionell auf dem Kirchturm. Heuer haben sie drei Storchenküken. „Zuerst waren es nur zwei. Das Kleinste ist dann ein paar Tage später geschlüpft“, berichtet Sieghart Muthsam, Storchenbeobachter des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) in Zusamzell. Er hat das Nest vom Gailberg aus, also aus 300-Meter-Entfernung, fotografiert. „Alle sind noch wohlauf“, berichtet er und hofft, dass es so bleiben wird. 2024 hatte es im Frühsommer so viel geregnet, dass die meisten Storchenbabys im Landkreis erfroren sind. (AZ)
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