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Zweiter Weltkrieg: Granate detoniert in Emersacker

Emersacker

Verirrte Granate: Als in Emersacker neun Menschen starben

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    An dieser Kreuzung Lauterbrunnerstrasse zum Kapellenweg schlug die Granate am 26. April 1945 ein und tötete neun Menschen, darunter zwei Amerikanen.
    An dieser Kreuzung Lauterbrunnerstrasse zum Kapellenweg schlug die Granate am 26. April 1945 ein und tötete neun Menschen, darunter zwei Amerikanen. Foto: Konrad Friedrich

    80 Jahre ist es her, dass der Wahnsinn des Zweiten Weltkrieges mit seinen vielen Opfern ein Ende hatte. In der Gemeinde Emersacker kamen durch eine verirrte Granate am 26. April 1945 neun Menschen ums Leben. Am Samstag jährt sich dieser Tag zum 80. Mal. Aus der Chronik wird berichtet: „Als das Unglück geschah, waren die amerikanischen Soldaten schon in Binswangen (Landkreis Dillingen). Eine Granate wurde gezündet und flog dabei in die falsche Richtung. Sie explodierte an der Kreuzung Hauptstrasse zum Kapellenweg in Emersacker, obwohl in diesem Ort schon die weiße Fahne gehisst worden war. Die Menschen hofften, der Krieg wäre für sie vorbei.“ Neun Menschen starben an diesem Tag, der gleichzeitig das Ende des Zweiten Weltkrieges in dem kleinen Ort bedeutete.

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