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Augsburg: Am Kitzenmarkt gibt's jetzt Baguette und mehr

Augsburg

Am Kitzenmarkt gibt's jetzt Baguette und mehr

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    Luca Aubele setzt in ihrem neuen Laden auf regionale Partner.
    Luca Aubele setzt in ihrem neuen Laden auf regionale Partner. Foto: Anne Wall

    Lust auf ein Schoko-Croissant und ein Stück Torte? Oder sind eher knusprige Brezen gefragt? Oder herrscht Ebbe im Kühlschrank und die Katze miaut vor dem leeren Napf? In all diesen Fällen kann Luca Aubele helfen. Die 26-jährige Augsburgerin hat vor Kurzem am Kitzenmarkt ein Geschäft eröffnet, das im besten Sinne Nahversorger ist, ohne den Supermarkt ersetzen zu wollen.

    Das Konzept der jungen Einzelhändlerin klingt einfach: „Ich wohne ganz in der Nähe und habe festgestellt, dass es hier keine Einkaufsmöglichkeiten gibt.“ Wie es der Zufall so wollte, stand Aubele immer wieder vor dem seit Jahren leerstehenden Laden an der Ecke zum Bräuergäßchen und überlegte, was sie daraus alles machen könnte. Plötzlich sei alles sehr schnell gegangen, sie habe die Räume gemietet und mit ihrer Familie umgebaut.

    Zusammenarbeit mit regionalen Partnern

    „Kitzenmarkt“ heißt ihr Laden, bei dem sie auf mehrere bekannte regionale Partner setzt: Croissants, Quiche und Baguette bezieht sie von der „Boulangerie“ im Spickel, die Wurst- und Fleischkonserven von der ebenfalls dort beheimateten Metzgerei Happacher. Das Sortiment ergänzen Erzeugnisse der Bio-Bäckerei Schubert und des Haun-stetter Konditormeisters Marco Mosesso. „Ich habe einfach das genommen, was ich selbst gerne mag“, sagt Luca Aubele und strahlt.

    Und das auch bei der Nachbarschaft – etwa aus dem Neubaugebiet Hasenbräu-Areal – ankommt. Sie sei sehr zufrieden mit dem Zuspruch in den ersten Wochen. Neben den Backwaren, die täglich frisch geliefert werden, gibt es auch einen kleinen Tante-Emma-Laden. Dieser Bereich solle sich entsprechend den Wünschen der Kunden entwickeln, so Aubele. Und wer einfach nur auf dem Sofa bei einer Tasse Kaffee in einem Buch schmökern will, kann sich in den Regalen bedienen.

    Momentan kann die junge Geschäftsfrau auf die Hilfe ihrer Schwester Nives bauen. Angesichts der ausgedehnten Öffnungszeiten sucht sie aber noch personelle Verstärkung. Schließlich hätte auch Luca Aubeles sechsjähriger Sohn etwas dagegen, wenn die Mama nur noch arbeitet.

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