Newsticker
Schweden beantragt Nato-Beitritt – Ukrainische Truppen melden Erfolge
  1. Startseite
  2. Augsburg
  3. Augsburg: Anklage: Ein Soldat als Zuhälter und Räuber?

Augsburg
20.04.2017

Anklage: Ein Soldat als Zuhälter und Räuber?

Polizeieinsatz im Mai vorigen Jahres in einem Bordell in Augsburg-Hochzoll: Ein 22-jähriger Bundeswehrsoldat soll dort mehrere Frauen untergebracht und sie ausgebeutet haben.
Foto: Anne Wall

Ein Mann mit einer Waffe löst in einem Bordell einen SEK-Einsatz aus. Er wird festgenommen, kommt aber frei. Nun hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen den Ex-Soldaten erhoben.

Der Anruf geht bei der Augsburger Polizei an einem Montagmorgen im Mai vorigen Jahres ein. Es gebe eine „Bedrohungslage“ in einem Bordell in Hochzoll, lautet der Hinweis. Ein Mann sei mit einer Waffe aufgetaucht. Er bedrohe angeblich Prostituierte. Der Hinweis kommt von Ermittlern aus einem anderen Bundesland. Der Bundeswehrsoldat Bernd S. (Name geändert), 22, ist zu dieser Zeit offenbar schon im Visier der Polizei. Die Augsburger Polizei will kein Risiko eingehen. Eine Spezialeinheit rückt an und durchsucht das Haus. Bernd S. ist nicht mehr da. Er wird kurz darauf in München festgenommen. Es bleibt zunächst unklar, was in dem Bordell genau geschehen ist. Bernd S. kommt wieder auf freien Fuß. Und sprengt kurz darauf offenbar zusammen mit Komplizen einen Geldautomaten.

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnenten vorbehalten. Ihre Browser-Einstellungen verhindern leider, dass wir an dieser Stelle einen Hinweis auf unser Abo-Angebot ausspielen. Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser PLUS+ Angebot testen. Wenn Sie bereits PLUS+ Abonnent sind, .

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnenten vorbehalten. Ihre Browser-Einstellungen verhindern leider, dass wir an dieser Stelle einen Hinweis auf unser Abo-Angebot ausspielen. Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser PLUS+ Angebot testen.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

21.04.2017

Jetzt mal ne Frage an eine Zeitung, die sich ja sonst gerne an den Pressekodex hält:

In welcher Weise ist denn die Tatsache, daß Bernd S. Soldat war, für das "Verständis der Tat" wichtig? Weil er eine Pistole besaß?

Haben Sie darüber hinaus Erkenntisse, daß besonders viele Soldaten Zuhälter und Räuber sind, oder wie sehen Sie sonst ein "begründetes öffentliches Interesse" an ihrer Überschrift?

Fürchten Sie nicht, daß Ihr Artikel zu einer "diskriminierenden Verallgemeinerung individuellen Fehlverhaltens" (Ziffer 12 Pressekodex) im Hinblick auf die "nationale Gruppe" der " Minderheit" von 178.334 Soldaten (von 85 Mio Deutschen) führt, die "unsere Freiheit am Hindukusch" (P. Struck), in Mali und sonstwo unter Einsatz ihres Lebens und ihrer Gesundheit verteidigen?

Permalink
22.04.2017

Der Pressekodex war ja auch beim Täter des Anschlags auf den BVB-Bus auf einmal unwichtig: es war ja ein Deutsch-Russe ! Unsere linksgerichtete Presse macht sich langsam lächerlich!

Permalink