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Augsburger Bahnhofstunnel: Dieses Ergebnis ist peinlich

Kommentar Von Stefan Krog
25.11.2020

Plus Die Linie 5 zur Uniklinik droht zum Stückwerk zu werden. Dass der Bahnhofstunnel zunächst nicht von Trams durchfahren werden kann, ist eine Blamage.

Ein Hunderte Millionen Euro teurer Tunnel, der zur Inbetriebnahme nicht von Straßenbahnen durchfahren werden kann: Es ist peinlich, was Stadt und Stadtwerke bei der Linie 5 abliefern. Die Folgen sind zwar in der Praxis nicht so gravierend, wie man zunächst vermuten könnte, weil der Tunnel und die unterirdische Haltestelle dank der Wendeschleife immerhin durch zwei Linien nutzbar sind. Aber natürlich bringt die Haltestelle umso mehr, je besser sie an den Nahverkehr angebunden ist. Und ohne Gleisanschluss im Westen ist da noch Luft nach oben.

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Die Diskussion ist geschlossen.

25.11.2020

>> Die Folgen sind zwar in der Praxis nicht so gravierend, wie man zunächst vermuten könnte, weil der Tunnel und die unterirdische Haltestelle dank der Wendeschleife immerhin durch zwei Linien nutzbar sind. <<

Ja er ist nutzbar - aber er hat so keinen vernünftigen Nutzen. Die Nähe zu den Bahnsteigen hätte man mit einer unterirdischen Wendeschleife unter dem Bahnhofsvorplatz und ein paar Rollbändern auf der Ebene "minus 1" der Bahnsteigunterführung auch erreichen können.

Die Folgen sind sehr wohl gravierend - 250 Mio Euro sind weg, ohne dass sich der ÖPNV in Augsburg grundlegend verbessert hätte. Im Gegenteil, der durch die Linie 6 erzeugte Umsteigezwang in Hochzoll hat dort zu Fahrgastverlusten geführt. Die Verlängerung der Linie 1 und der Neubau der Linie 5 zur Uni-Klinik waren wohl nur Kulisse für den großen Deal unter dem HBF. Das peinliche Schweigen von Stadt Augsburg und swa zur Taktausdünnung der Paartalbahn ist nun Resultat einer vagen Hoffnung, dass die 6er dadurch doch noch ein paar neue Fahrgäste bekommt und die finanziellen Schmerzen der swa etwas gelindert werden.

Lasst den Menschen einfach ihre Autos wenn ihr zu dumm für echten ÖPNV Ausbau seid!

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