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Augsburg
17.07.2020

Bau der Bahnhofsplätze in Augsburg startet erst 2023

Der Bahnhofsvorplatz dient als Baustellen-Lagerfläche.
Foto: Bernd Hohlen

Plus Der Bahnhofstunnel soll in drei Jahren eröffnet werden, doch die Vorplätze werden frühestens zwei Jahre später fertiggestellt. Warum das so ist und was geplant ist.

Wenn der Bahnhofstunnel im August 2023 nach zehn Jahren Bauzeit in Betrieb genommen wird, werden Bahnreisende auf dem Weg zum Zug noch jahrelang von Baustellen begleitet werden. Wie Baureferent Gerd Merkle (CSU) jetzt bekannt gab, wird die Stadt erst nach dem Abschluss der Tunnelbauarbeiten mit der Neugestaltung des Innenstadt-Bahnhofsplatzes bzw. dem Neubau des westlichen Bahnhofsvorplatzes zum Thelottviertel hin beginnen können. „Die Leute werden fragen, warum wir es in zehn Jahren Bauzeit für den Tunnel nicht geschafft haben, die Vorplätze herzustellen, aber das liegt daran, dass diese Flächen für die ganze Zeit des Tunnelbaus als Baustelleneinrichtungen benötigt werden“, so Merkle.

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Die Diskussion ist geschlossen.

18.07.2020

Die Römer wären mit ihren vergleichsweise einfachen Mitteln bestimmt schon weiter gewesen.
Sogar die "Preissn" in Hannover haben in den ersten zehn Jahren zwischen 1965 und 1975 mit dem Bau ihrer U- Bahn wesentlich mehr auf die Reihe bekommen.
Die künftigen Augschburger Kalender haben pro Jahr mindestens 730 Tage......

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18.07.2020

Das Kind mit dem roten Luftballon im Vordergrund steht doch auf der extrem stark befahrenen Rosenaustraße?

Warum nicht eine wirkliche Lösung im Westen des HBF?

3er auf planfestgestellter Trasse durch die Rosenaustraße?
Darunter ein Autotunnel zwischen Portal West und der Pferseerstraße für den notwendigen Durchgangsverkehr?
Darüber ein echter verkehrsberuhigter Bahnhofsvorplatz mit PLATZ für Tram, Fußgänger, Radfahrer, Taxis, Kiss and Ride, Bushaltestellen?
Eine Fahrradachse/Fahrradstraße zwischen Kö und Wertachufer - via Bahnhofstraße, westliche Viktoriastraße, verbrennungsmotorfreien Pferseer Tunnel, Pferseer Straße?
Dem Erhalt der Haltestelle „Rosenaustraße“ in der verkehrsberuhigten Pferseer Straße mit bequemer Anbindung der umliegenden Wohnbebauung?
Allen Möglichkeiten für eine künftige Linie 5?
Einer Neuverteilung des Platzes auf der Pferseer Brücke nach Entfall der Haltestelle? Vielleicht mit by-pass zwischen Lutzstraße und Perzheimstraße?
Einer Sperrung der Hessenbachstraße mit neuem Platz am Eingang nach Pfersee?

Ein echtes neues Verkehrskonzept statt Zuschussabzocke?

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18.07.2020

Genau! Erlebe das öfters in Taipei: Da wird gegen 20:00 die 4- oder 6-spurige Strasse gesperrt, alle Maschinen sind vorher schon am Straßenrand ohne Verkehrsbehinderung aufgestellt. Dann gehts zügig und extrem koordiniert mit Fräsen los, auftragen der neuen Decke,anschliessend Straßenmarkierung und gegen 05:00 ist die Strasse wieder für den Verkehr frei. Bin jedesmal überrascht, mit welcher Präzision hier die einzelnen Aerbeiten ineinandergreifen und zügig vorangehen. Wo ist unsere Effektivität und Knowhow geblieben?

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18.07.2020

Sorry, die Antwort sollte für Andreas B. sein.....

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18.07.2020

Das wäre ein attraktive Lösung. Aber ob man bei unseren hiesigen Politikern soweit denkt?!?

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18.07.2020

So ein verhältnismäßig kleines Projekt und immer noch nicht fertig. Das ist schon beschämend.

Man sollte ernsthaft überlegen, die Projekte ausländischen Firmen anzuvertrauen. Die sind schneller und günstiger. Nur als Beispiel: Die Türkei stampft in vier Jahren den weltweit größten Flughafen aus dem Boden.

Bei uns? Ein relativ kleines Projekt wird nach zehn Jahren nicht fertig und kostet vergleichsweise ein Vielfaches.

Das gleiche im Straßenbau. Da hampeln bei uns werktags vereinzelt Bauarbeiter auf den Baustellen herum. Deswegen sind das auch Dauerbaustellen.

Wer schon mal gesehen hat, wie in manch asiatischem Land eine komplette Hauptstraße in einem Tag abgefräst und neu geteert wird, kann nur den Kopf schütteln wenn man zuschaut wie hier herumgekaspert wird. In den bezeichneten Ländern ist auf der Baustelle Vollbesetzung. Da wird komplett durchgearbeitet, bis die Baustelle erledigt ist.

Ich wette darauf, der Bahnhof wird hier in Augsburg weder "planmäßig" fertig, noch wird der Kosten Rahmen eingehalten werden. Und dann werden sich sowieso zuhauf Mängel zeigen.

Wir könnten es eigentlich besser...

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17.07.2020

Man muss sich das mal vorstellen: Ein Fahradparkhaus geplant für (heute) € 16,6 Mio.! In 3 Jahren kostet dies dann min. € 20 Mio.!

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17.07.2020

Krank kränker Stadt Augsburg und wenn sie nicht gestorben sind bauen sie noch heute!

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