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Augsburg
30.06.2016

Bei Obi geht’s jetzt doch weiter

Der Obi-Baumarkt beim Fabrikschloss im Proviantbachquartier sollte am Donnerstag laut Ankündigung des Unternehmens zum letzten Mal geöffnet haben. Die Verkaufsregale waren weitestgehend leergekauft, auch der Außenbereich war gestern ziemlich abgeräumt. Offenbar soll es nun doch weitergehen – vorerst jedenfalls.
Foto: René Lauer

Der Obi-Baumarkt im Augsburger Fabrikschloss bleibt offenbar vorerst doch noch geöffnet. Ausgestanden ist die Zitterpartie für die Beschäftigten aber wohl nicht.

Verwirrspiel um die Zukunft der Obi-Filiale am Augsburger Fabrikschloss: Nachdem das geplante Aus zum 1. Juli kurzfristig öffentlich wurde und die Gewerkschaft Verdi die Schließung anprangerte, zog Obi jetzt offenbar die Notbremse.

Wie im Anschluss an eine Mitarbeiterversammlung am Donnerstag durchsickerte, soll der Baumarkt nun vorerst doch geöffnet bleiben. Dies berichten Teilnehmer. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es nicht. Die Obi-Zentrale schwieg zu einer Anfrage unserer Zeitung. Allerdings waren die Plakate an den Baumarkt-Eingangstüren, auf denen Kunden noch am Mittwoch über die anstehende Schließung informiert worden waren, entfernt. Auch dies spricht dafür, dass der Betrieb fürs Erste weiterlaufen wird.

Die Gründe sind unklar

Was Obi auf den letzten Drücker veranlasste, die Schließung der Filiale zumindest zu verschieben, ist unklar. Die Gewerkschaft Verdi hatte eine öffentliche Kampagne gegen Obi angekündigt, als sie von den Schließungsplänen erfahren hatte. Hintergrund: Nicht wirtschaftliche Überlegungen sollen laut Verdi der Grund für die Schließungspläne sein, sondern der Plan, „den Gesamtbetriebsrat zu zerstören“. Die Betriebsratsvorsitzende am Fabrikschloss ist auch Vize-Chefin im Gesamtbetriebsrat von Obi. Im Obi-Markt in Sömmerda (Thüringen), der zum 1. Juli verkauft werden soll, ist der Gesamtbetriebsratsvorsitzende von Obi beschäftigt.

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Verdi sieht dahinter System. „Für ein derartiges Vorgehen fehlen einem die Worte. Es entsteht der Eindruck, dass Obi schlicht und ergreifend keine Betriebsräte, die sich für die Einhaltung von Gesetzen einsetzen, im Unternehmen mehr haben möchte. Das grenzt schon an Arbeitgeberdiktatur“, wetterte am Donnerstag der Augsburger Verdi-Gewerkschafter Thomas Gürlebeck. Cengiz Tuncer, Sprecher der Augsburger Linken, sprach in einer Pressemitteilung von „einer perfiden Art und Weise“.

Verdi: Zu früh für Entwarnung

Gewerkschafter Gürlebeck und die Betriebsrätin, die am Donnerstag beide nicht in Augsburg waren, hatten bis zum Abend keine gesicherten Informationen, wie es heute am Fabrikschloss weitergeht. „Am Freitag um 9 Uhr wissen wir mehr. Wenn es so kommt, dass der Betrieb weitergeht, dann treibt Obi ein Spiel mit den Ängsten der Mitarbeiter“, sagt Gürlebeck. Um für die Zukunft der Filiale am Fabrikschloss Entwarnung zu geben, sei es in jedem Fall zu früh.

In der Filiale am Fabrikschloss, die es dort seit 1998 gibt, sind 60 Mitarbeiter beschäftigt. Sicher ist, dass die Vorgänge in allen Filialen des Baumarktriesen verfolgt werden. Im Unternehmen gibt es seit Jahren Auseinandersetzungen zwischen Mitarbeitervertretung und Unternehmensleitung um Mitbestimmungsrechte und die Bezahlung nach Einzelhandelstarif.

Ungeachtet der neuen Entwicklungen ist für Freitag (9.30 Uhr) eine Protestkundgebung seitens Verdi vor dem Obi-Markt angekündigt.

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Die Diskussion ist geschlossen.

01.07.2016

eher nicht - wann wissen Manager schon mal was!!!

01.07.2016

Hoffentlich versteht wenigstens die Geschäftsleitung den Sinn von dem, was sie da alles gerade tut.