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Augsburg: Beim Modular hat die Tramlinie zum Gaswerk ihren Testlauf

Augsburg

Beim Modular hat die Tramlinie zum Gaswerk ihren Testlauf

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    Das Jugendfestival Modular findet erstmals auf dem Gaswerkareal in Augsburg statt. Für die Fahrt dorthin gibt es zusätzlich eine  Straßenbahn-Sonderlinie.
    Das Jugendfestival Modular findet erstmals auf dem Gaswerkareal in Augsburg statt. Für die Fahrt dorthin gibt es zusätzlich eine Straßenbahn-Sonderlinie. Foto: Annette Zoepf

    In weniger als drei Wochen findet das Jugendfestival Modular statt. Diesmal nicht mehr im Wittelsbacher Park – diesmal auf dem neuen Festivalgelände auf dem Oberhauser Gaswerksareal. Von Donnerstag, 20. Juni, bis Samstag, 22. Juni, werden täglich 10.000 Besucher auf das Gelände am Gaskessel strömen. Es ist viel geboten.

    Viele werden mit dem Fahrrad nach Oberhausen fahren. Festivalleiter Christoph Elwert geht von täglich rund 4000 Radlern aus. Für sie werden nach seinen Angaben rund 4000 Fahrradstellplätze angeboten. Für diejenigen, die mit der Tram anreisen, haben die Stadtwerke Augsburg (swa) einige Möglichkeiten im Angebot. Bei Großveranstaltungen, wie der Augsburger Frühjahrsausstellung afa oder den Heimspielen des FC Augsburg, sind Tram-Sonderlinien im Einsatz. „10.000 Besucher täglich ist schon eine Hausnummer. Deshalb werden wir auch eine Sonderlinie im Einsatz haben“, sagt swa-Sprecher Jürgen Fergg.

    Eine eigene Linie für das Modular in Augsburg

    Neben den regulären Straßenbahnlinien 2 und 4 fährt zusätzlich die „Gaswerk-Linie“ die Besucher zum Festival. Zwischen 18.30 und etwa 1 Uhr fährt die „Gaswerk-Linie“ im Zehn-Minuten-Takt zwischen den Haltestellen „Hauptbahnhof“ und „Oberhausen“. Die Haltestelle „Oberhausen“ wird nur für den Zeitraum des Modular-Festivals von der Straßenbahn angefahren. Dafür biegt die Straßenbahn nach der Haltestelle „Bärenwirt“ in die Kaltenhoferstraße ab und fährt von dort in eine Wendeschleife über Zollernstraße und Mennwarthstraße zurück.

    Die Haltestelle „Oberhausen“, und damit der Ausstieg zum Modular-Festival, befindet sich an der Kreuzung von Zollern- und Mennwarthstraße. „Dort war früher die Endhaltestelle der Linie, die jetzt nach Oberhausen-Nord P+R fährt“, so Fergg. Die Sonderlinie zum Modular-Festival sei ein Testlauf. „Natürlich kann die Gaswerk-Linie künftig auch bei anderen Großveranstaltungen zum Einsatz kommen.“ Von der Haltestelle „Oberhausen“ sind es rund acht Minuten Fußweg bis zum Festivalgelände. Die letzte Fahrt der „Gaswerk-Linie“ Richtung Innenstadt geht um 1 Uhr nachts und endet am Königsplatz.

    Andere Wege zum Modular

    Die Straßenbahnlinie 4 verkehrt planmäßig zwischen Königsplatz und Oberhausen-Nord P+R – von der Haltestelle „Bärenwirt“ kommen die Festivalbesucher zu Fuß in etwa zehn Minuten zum Festivalgelände. Die Linie 2 verkehrt planmäßig zur Haltestelle „Oberhausen Bahnhof/Helmut-Haller-Platz“. Von dort sind es ebenfalls rund zehn Minuten Fußweg bis zum Gaswerk. Fergg: „Die Wege werden entsprechend ausgeschildert. Für die Radler werden auch entsprechende Schilder angebracht.“

    Das Festivalticket gilt während des Festivals als Ticket in den Zonen 10 und 20 in allen Fahrzeugen der swa und in den Nachtbussen. Die Nachtbusse fahren am Freitag und Samstag zu den gewohnten Zeiten ab Königsplatz.

    Lesen Sie auch: Modular, Ikarus und Co: Der Festival-Fahrplan für Bayern und die Region

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