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Augsburg
13.05.2021

Prostitution trotz Corona: Die Rolle von Clans im Augsburger Rotlichtmilieu

Manche Frauen, die in Augsburg als Prostituierte arbeiten, werden von ihren eigenen Familienclans aus Osteuropa dazu gezwungen.
Foto: Oliver Berg, dpa

Plus Trotz Corona-Verbots arbeiten in Augsburg weiterhin Prostituierte, sagt eine Ermittlerin. Mitunter ist es die eigene Familie, die die Frauen ins Sex-Geschäft zwingt.

Die Kripo hatte das Hotel im Augsburger Stadtteil Lechhausen schon länger im Blick. Die Ermittler ahnten, dass die Frauen, die dort untergebracht waren, Opfer sind. Sie vermuteten, dass die Frauen aus Osteuropa als Prostituierte arbeiten müssen und ausgebeutet werden. Doch die Beamten hatten ein Problem, das typisch ist für Ermittlungen im Rotlichtmilieu. Sie fanden zunächst keinen Weg, mit den Frauen ins Gespräch zu kommen, Vertrauen zu ihnen aufzubauen. Und ohne die Aussagen der Frauen sind den Ermittlern meist die Hände gebunden. Dass Prostitution wegen Corona aktuell verboten ist, macht es nicht einfacher. Denn die Frauen sind nach wie vor da, doch sie verkaufen ihren Körper im Verborgenen. Immer wieder gelingt es der Kripo dann doch, die Hintermänner des Geschäfts zu stellen – so wie in dem Lechhauser Fall.

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14.05.2021

Bald 20 Jahre rot-grünes Prostitutionsgesetz...

https://www.spiegel.de/kultur/tv/bordell-deutschland-ueber-prostitution-im-zdf-eine-gewaltige-doku-a-1177716.html

>> Das 2002 verabschiedete Prostitutionsgesetz wurde als Fortschritt gefeiert. Welche Verheerungen es in Wahrheit nach sich gezogen hat, zeigt eine monumentale Doku in der ZDFinfo-Mediathek. <<

Inzwischen nicht mehr verfügbar, obwohl die Pflichtgebühren weiter fließen...

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