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Augsburg
07.06.2020

Protest gegen Rassismus: Auch Augsburger erleben Anfeindungen im Alltag

Tausende von Demonstranten gedachten vor der Erhard-Wunderlich-Sporthalle des getöteten George Floyd und setzten damit ein Zeichen gegen Rassismus.
Foto: Bernd Hohlen

Plus Zum Gedenken an George Floyd gingen in Augsburg 3000 Menschen auf die Straße. Einige von ihnen berichten hier von ihren Erfahrungen mit Rassismus.

3000 Menschen sind an diesem Samstag vor der Erhard-Wunderlich-Halle am Wittelsbacher Park zusammengekommen, um nach dem Tod von George Floyd ein Zeichen gegen weltweiten Rassismus zu setzen. Der Afroamerikaner wurde bei einem gewaltsamen Polizeieinsatz am 25. Mai in Minneapolis (Minnesota) getötet.

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Die Diskussion ist geschlossen.

09.06.2020

>> Sie spricht vom „Alltagsrassismus“. Der Alltagsrassismus in Deutschland ist ein immer wiederkehrendes Sprach- und Fragemuster. „Du sprichst aber gut Deutsch, wo hast du das gelernt? Wo kommst Du her? <<

Ist das vielleicht kein Rassismus sondern eigentlich das Thema Einwanderung?

Man merkt schnell, ob jemand souverän erklärt, dass er hier aufgewachsen ist oder wie er sich die Sprache angeeignet hat. Und man merkt wenn jemand auf Konfrontation geht und irgendeinen Kampf führt, der viele Menschen überhaupt nicht interessiert.

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08.06.2020

Ich stimme dem Kommentar von Maja S. voll und ganz zu.

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08.06.2020

Wie war das noch mal mit Massenveranstaltungen?

So ernst das Thema ist - dass ganz offensichtlich gegen die Coronavorschriften verstoßen und darüber kein einziges Wort verloren wird, ist schon irritierend. Die Polizei ist gar 'zufrieden', dass keine Abstandsregeln eingehalten werden. Ja, wenn sie nicht gegen Einzelne tätig werden kann, ignoriert sie gerne Verstöße.

Da sitzen in leeren Fußballstadien Spieler kilometerweitvon einander entfernt über 90 min hinweg mit Maske auf der Tribüne - aber spontane Massenansammlungen sind offenbar nicht beanstandenswert - halt, wenn sie gegen Coronavorschriften protestieren dann schon.

Es wird allmählich lächerlich, ist an Ungleichheit nicht mehr zu überbieten und es muss keinen verwundern, wenn die Leute keine Lust mehr haben, sich an skurril anmutende Vorschriften zu halten.

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08.06.2020

Bei den nicht geplanten Massen war wohl die Polizei überfordert, was durchaus nachvollziehbar ist.
Auch wenn das Hauptproblem der nicht eingehaltene Abstand ist, so ist doch sehr auffallend dass wesentlich mehr Menschen und das in ganz Deutschland zu diesen Demos gegen Rassismus gekommen sind. Damit haben weder Polizei noch die Veranstalter gerechnet.

Dies bedeutet leider, dass der Rassismus auch in Deutschland viel größer ist als angenommen.

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