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Augsburg
25.09.2019

Roboterhersteller Kuka korrigiert Gewinnprognose nach unten

Der Augsburger Roboterhersteller Kuka hat seine Umsatz- und Gewinnerwartungen nach unten korrigiert.
Foto: Julian Stratenschulte, dpa

Doch keine 3,3 Milliarden Euro Umsatz: Der Augsburger Roboterhersteller Kuka hat seine Umsatz- und Gewinnerwartungen nach unten korrigiert.

Die schwächelnde Konjunktur setzt dem Augsburger Roboterhersteller Kuka zu. Der Vorstand entschied am Dienstag, seine bisherige Prognose zum Jahresende 2019 nach unten zu korrigieren. Statt 3,3 Milliarden Euro Umsatz werden nun nur noch 3,2 Milliarden erwartet. Auch die Umsatzrendite von 3,5 Prozent müsse nach unten korrigiert werden, hieß es.

"Die Abkühlung der globalen Konjunktur wirkt sich negativ auf die Geschäftsentwicklung des Unternehmens aus, insbesondere in seinen Fokusmärkten Automotive und Electronics", teilte Kuka mit. Davon betroffen seien vor allem die Regionen Europa und China.

Kuka: Restrukturierung belastet Geschäftszahlen

"Hinzu kommen weitere Belastungen aus bestehenden Aufträgen und die Notwendigkeit einer Restrukturierung eines Teilgeschäftsbereichs. All dies wird sich belastend auf den zu erwartenden Umsatz und das zu erwartende Ergebnis für das Geschäftsjahr 2019 auswirken."

Zuletzt hatte Kuka deutliche Einbußen in den Geschäftszahlen verkündet. Zwar schlug sich der Roboterbauer im zweiten Quartal 2019 besser als in den ersten drei Monaten dieses Jahres, musste jedoch deutliche Einbußen gegenüber dem Vorjahreszeitraum hinnehmen. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) lag mit 23,7 Millionen Euro über dem aus dem ersten Quartal, in dem das Ergebnis bei 22,2 Millionen Euro landete. Doch im Vorjahr verzeichnete Kuka hier noch einen Gewinn von 52,1 Millionen Euro. (AZ)

Lesen Sie dazu auch: Kuka holt sich als Technikvorstand einen Mann, der mit China kann 

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