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Augsburg: "Black Friday": Unbekannte beschmieren Geschäfte in Annastraße

Augsburg

"Black Friday": Unbekannte beschmieren Geschäfte in Annastraße

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    Der Handel hat mit dem Black Friday seit einigen Jahren einen neuen Aktionstag entdeckt und wirbt mit hohen Preisnachlässen massiv um Kunden. Die Rabattschlacht sorgt auch für Kritik.
    Der Handel hat mit dem Black Friday seit einigen Jahren einen neuen Aktionstag entdeckt und wirbt mit hohen Preisnachlässen massiv um Kunden. Die Rabattschlacht sorgt auch für Kritik. Foto: Filip Singer, dpa

    Mindestens zehn Geschäfte in der Annastraße wurden in den frühen Freitagmorgenstunden mit Schriftzügen besprüht. Auch das Pflaster der Fußgängerzone war mit Sprüchen versehen. Bei der Farbe handelte es sich nach Angaben der Polizei  zum Teil um Sprühkreide. Auffallend sei, dass lediglich Läden betroffen waren, die sich an der Verkaufs-Rabatt-Aktion beteiligen und dafür warben, berichtet die Polizei.

    Bei den Schmierereien handelte es sich um verschiedene Schriftzüge, wie "Konsumgesellschaft", "Nachhaltigkeit" und "Erde retten". Bei der Stadt Augsburg geht man aktuell von Reinigungskosten in Höhe von mehreren hundert Euro aus. Die Reinigungskosten der betroffenen Geschäfte würden laut Polizei auf einen niedrigen vierstelligen Betrag geschätzt.

    Greenpeace Augsburg: Aktion gegen "Black Friday"

    Inwieweit Greenpeace Augsburg dahinter steckt, ist fraglich. Allerdings haben Aktivisten in der Nacht auf Freitag Einkaufspassagen in der Innenstadt mit Botschaften gegen den Konsumwahn versehen. Das teilte Greenpeace in einer eigenen Pressemitteilung am Freitagmorgen mit.

    Greenpeace-Aktivisten sprühten gegen "Black Friday".
    Greenpeace-Aktivisten sprühten gegen "Black Friday". Foto: Greenpeace Augsburg

    Mit den abwaschbaren Kreideschriftzügen wollte man zu einem bewussteren und nachhaltigeren Konsumverhalten anregen. "Am Black Friday versuchen Hersteller und Gerschäfte durch irrwitzige Rabattangebote ihren Absatz zu steigern. Damit feiern und fördern sie ein Ausmaß des Konsums, das die Erde an ihr Limit bringt", meint ein Sprecher von Greenpeace.

    Ob die Umweltschutzgruppe aber hinter den von der Polizei mitgeteilten Sachbeschädigungen steckt, wollte er weder verneinen noch bejahen. Er betonte jedoch, dass nur Sprühkreide verwendet wurde, die nichts beschädigt sondern einfach zu entfernen sei.

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