Zurück in die alte Heimat, hieß es für Doris Schröder-Köpf am Samstag: Für einige Termine kam die niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe (SPD) nach Augsburg. Hier absolvierte die Frau von Gerhard Schröder ihr Volontariat bei der Augsburger Allgemeinen und arbeitete danach mehrere Jahre als Redakteurin für Kommunalpolitik. „Nach Augsburg komme ich immer wieder gerne, die Stadt ist toll“, sagt sie. Der Besuch sei aber leider nur von kurzer Dauer, erzählt Schröder-Köpf. Bereits am Abend reiste sie mit dem Zug zurück – der volle Terminkalender erlaube es nicht anders.
Teil des Besuchs von Schröder-Köpf war ein Termin in der „Bluebox“, einer Rollsportarena in Oberhausen. Die Verantwortlichen der „Bluebox“ wussten allerdings gar nicht so recht, warum die SPD die Sporthalle besuchen wollte. „Auch auf Nachfrage hin erhielten wir keine Agenda“, sagt der Vorsitzende Benjamin Ali. Zweifel, ob die SPD überhaupt auftauchen würde, kamen auf, als nach über einer halben Stunde nach Terminbeginn noch keiner der angekündigten Gäste erschienen war. Letztendlich traf die Delegation aber doch noch ein und besichtigte die Halle. Für Doris Schröder-Köpf war es ein nettes Wiedersehen: „Nicht weit von der Halle hier habe ich damals gewohnt“, erzählt sie. (lare)