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Gefährlicher Jagdtrieb
14.06.2016

Wenn der süße Hund plötzlich andere Tiere tötet

Wenn ein Hund etwas durchs Gebüsch rennen sieht, will er hinterher. Das ist sein Instinkt. Im Zweifel sollte ein Hund immer an der Leine geführt werden, sagen Tierschützer.
Foto: Bernd Weißbrod/dpa/Symbolbild

Tierschützer beklagen eine Entfremdung des Menschen vom Hund. Immer mehr Halter hätten keine Ahnung vom Jagdtrieb ihrer Tiere und seien viel zu sorglos. Das kann böse Folgen haben.

Wenn er einmal weg ist, kommt er nicht mehr zurück. Erst, wenn er etwas gerissen hat. Oder gar nicht mehr, wenn sich die vermeintliche Beute als viel stärker als der Hund erweist – zum Beispiel ein Keiler. „Wenn er es nie gelernt hat, kann der Hund seine Stärke bei der Jagd nicht richtig einschätzen“, sagt Andreas Brucker vom Tierschutzbund. „Dann läuft er allem nach, was riecht und sich bewegt.“ Bis der Hund merkt, dass er keine Chance hat, ist es zu spät. „Dann wird er von dem Keiler aufgeschlitzt.“

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14.06.2016

Es liegt nicht nur dran dass mehr Jagdhunde gehalten werden, sondern auch daran, dass man sich mit solchen Hunden immer weniger in wildfreien Gebieten bewegen kann. In Augsburg zum Beispiel kann man den Bereich Wertach Vital wegen dem starken Fahrradverkehr und der enormen Verschmutzung im Uferbereich nur noch im Winter nutzen. Auch die Wolfzahnau fällt als Freilaufgebiet praktisch komplett weg. Das sind für eine Stadt wie Augsburg enorme Flächen. Viele Hundebesitzer, die man dort früher traf gehen jetzt in die Wälder der Umgebung – wohin sollen Sie auch sonst. Und es ist nun mal so, dass Hunde auch freie Bewegung brauchen. Wo ist das heute noch möglich??? Natürlich ist es unfair 89 € Hundesteuer in Augsburg zu kassieren und dann die Hundehalter in andere Gemeinden zu verekeln. Wenn die Stadt bei einem Hundesteueraufkommen von weit über 800.000 Euro keine Freilaufplätze einrichten kann, ist es kein Wunder, dass sich die Probleme häufen.

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