Wenn er einmal weg ist, kommt er nicht mehr zurück. Erst, wenn er etwas gerissen hat. Oder gar nicht mehr, wenn sich die vermeintliche Beute als viel stärker als der Hund erweist – zum Beispiel ein Keiler. „Wenn er es nie gelernt hat, kann der Hund seine Stärke bei der Jagd nicht richtig einschätzen“, sagt Andreas Brucker vom Tierschutzbund. „Dann läuft er allem nach, was riecht und sich bewegt.“ Bis der Hund merkt, dass er keine Chance hat, ist es zu spät. „Dann wird er von dem Keiler aufgeschlitzt.“
Gefährlicher Jagdtrieb