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Augsburg

15.05.2019

German Bionic steht zum Standort

German Bionic
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Oberbürgermeister Kurt Gribl eröffnet die gläserne Fabrik von German Bionic in Augsburg .Mit dabei sind Geschäftsführer und Gründer Peter Heiligensetzer und Armin G. Schmidt.
Bild: Rudolf Langenmann

Das High-Tech-Unternehmen ist der einzige Entwickler in Europa, der Exoskelette in Serie produziert. Jetzt hat das Unternehmen in Augsburg eine gläserne Fabrik eröffnet.

Was German Bionic aus Augsburg herstellt, klingt zunächst ziemlich exotisch: Das Unternehmen produziert Roboter Exoskelette. Dahinter stecken Mensch-Maschinen-Systeme, die Bewegungen des Trägers unterstützen oder verstärken und so beispielsweise beim Anheben schwerer Lasten helfen. Diese Erfindung kann dem Paketboten ebenso zu Gute kommen, wie der Pflegekraft im Altenheim.

Gläserne Fabrik ermöglicht Einblicke in die Bionik

Das Hightech-Unternehmen aus Augsburg ist der erste Hersteller, der die direkt am Körper getragenen Roboter in Europa entwickelt und in Serie produziert. Weil sich German Bionic mit seiner Idee am Markt positionieren konnte und auf interessierte Kunden stößt, sind die Produktionsflächen in der August-Wessels-Straße nun vergrößert worden. In der 1000 Quadratmeter großen und gläsernen Fabrik wird zukünftig das Roboter-Exoskelett German Bionic Cray X produziert. Darüber hinaus werden regelmäßig öffentliche Führungen und Veranstaltungen stattfinden, in denen über das Unternehmen und die Zukunft der Bionik informiert wird.

Exoskelette im Kampf gegen den Fachkräftemangel

Die neuen Produktionshallen sind zudem ein Bekenntnis zum Standort Augsburg, der zuletzt mit den Firmenschließungen von Ledvance und Fujitsu stark gebeutelt worden ist. „Der Standort Augsburg steht international für Innovation und Hightech, Wir sind mit unserem Unternehmen tief in der Region verwurzelt und werden zukünftig weitere Kapazitäten aufbauen“, begründet CEO Armin G. Schmidt. Technikvorstand Peter Heiligensetzer kennt zudem die Erfolgsformel des Exoskeletts: „Unser Ansatz Berufe, die körperlich anspruchsvoll sind, wieder attraktiver zu machen, trifft vor dem Hintergrund von akutem Fachkräftemangel und demografischem Wandel den Nerv der Zeit.“ (nist)

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