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Historie: Brunnenbachstein wieder in Augsburg

Historie

Brunnenbachstein wieder in Augsburg

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    Östlich von Königsbrunn steht diese Nachbildung des Brunnenbachsteins. Man findet ihn nördlich vom Wanderparkplatz.
    Östlich von Königsbrunn steht diese Nachbildung des Brunnenbachsteins. Man findet ihn nördlich vom Wanderparkplatz. Foto: Anette Mayer

    Der Brunnenbach war einst der wichtigste Augsburger Quellbach. Er versorgte jahrhundertelang die Reichsstadt mit bestem Trinkwasser. Seine damalige Bedeutung demonstrieren am Rathausplatz die vier Wassergottheiten auf dem Beckenrand des Augustusbrunnens. Sie stellen symbolisch nicht nur die Flüsse Lech, Wertach und Singold dar, sondern auch den Brunnenbach. Ein Stein an der ursprünglichen Brunnenbach-Quelle verwies seit dem Jahr 1603 auf das Reichsstift St. Ulrich und Afra als Wasserrechtsinhaber. Allerdings ist diese Quelle bereits 1627 wieder versiegt, wie der berühmte Stadtbaumeister Elias Holl dokumentierte. Östlich von Königsbrunn steht nun eine Nachbildung des Brunnenbachsteins. Man findet die Kopie wenige Meter nördlich vom Wanderparkplatz am Ende der Bachstraße. Der ursprüngliche Brunnenbachstein aus dreifarbigem Kalksandstein war von 1991 bis Anfang 2018 im Königsbrunner Lechfeldmuseum zu sehen. Dann kam das Original im Rahmen der Sonderausstellung „Wasser Kunst Augsburg“ im Maximilianmuseum zurück in die ehemalige Reichsstadt. Nun befindet sich der Brunnenbachstein im Elias-Holl-Raum des Maximilianmuseums. Das bedeutende Kleindenkmal verdeutlicht die Augsburger Wassergeschichte, die hoffentlich bald zum UNESCO-Welterbe gekürt wird. (wilm)

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