Dass die Preiserhöhung im Nahverkehr kommen würde, war absehbar. Allein schon der Blick auf die Spritpreise, die seit dem Frühjahr deutlich gestiegen sind, konnte nichts Gutes verheißen – auch Busse und Züge benötigen schließlich Treibstoff.
Doch auch wenn sich die „Tarifanpassung“, wie es im Unternehmens-Jargon beschwichtigend heißt, durch höhere Kosten rechtfertigen lässt, ist die Verteuerung um satte 3,9 Prozent in der Region dennoch ein fatales Signal an alle Kunden.
Nachbesserungen der Tarifreform lassen weiter auf sich warten
Denn die Nachbesserungen bei der Tarifreform – die ohnehin nur einen Teil der entstandenen Härten für Gelegenheitsfahrer abmildern – lassen weiter auf sich warten. Schlimmer noch: Es steht noch nicht einmal fest, wann die Änderungen kommen werden. Möglicherweise werden sie erst Anfang 2020 greifen. Bis dahin stehen turnusgemäß noch zwei weitere Tariferhöhungen an. Den Kunden wird’s nicht gefallen.