Nach der Kündigung des Popkulturbeauftragten Richard Goerlich wird über die Fortführung seiner Arbeit diskutiert. Wie und vor allem wer könnte diese Aufgabe übernehmen? Peter Bommas und Thomas Lindner, Geschäftsführer der Kulturpark West gGmbh, gingen gestern als Erste mit einem Vorschlag an die Öffentlichkeit.
Eigenen Worten zufolge bieten siean,die„szenekulturelleund kreativwirtschaftliche Querschnittsaufgabe Popkultur“ als „Outsourcing-Projekt“ in Kooperation zwischen Stadt und Kulturpark West (Kupa) zu organisieren. Der Kupa und beispielsweise der Musikverein Kuki könnten per Leistungsvereinbarung vertraglich eingebunden werden. „Die Funktionsweise des hier entstandenen Netzwerks bietet mit den bereits jetzt bestehenden Strukturen die optimale Möglichkeit für die adäquate Umsetzung all der Aufgaben, die in der Stelle des Popkulturbeauftragten festgeschrieben sind“, sagen sie. Der Austausch und Kontakt zu anderen Institutionen und Kulturakteuren bestehe ohnehin, die Fortführung laufender Projekte könne gewährleistet werden. (ziss)