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Newsticker
UN-Generalsekretär Guterres befürchtet Ausweitung des Krieges in der Ukraine
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Sammelabschiebungen
17.12.2016

Auch ein Afghane aus Augsburg wurde abgeschoben

Demonstration in der Augsburger Innenstadt gegen Sammelabschiebungen von Flüchtlingen nach Afghanistan. Auch zahlreiche Asylbewerber nahmen daran teil.
Foto: Michael Hochgemuth

Der 23-Jährige wurde am Mittwoch in der Unterkunft Proviantbachstraße festgenommen. Am Samstagmittag demonstrierten 450 Menschen in der Innenstadt gegen Sammelabscheibungen.

Rund 450 Menschen haben am Samstagmittag in der Augsburger Innenstadt gegen Sammelabschiebungen von afghanischen Flüchtlingen demonstriert. In dem Flugzeug, das am Mittwochabend mit 34 abgelehnten afghanischen Asylbewerbern aus mehreren Bundesländern von Frankfurt nach Kabul flog, befand sich laut Augsburger Flüchtlingsrat auch ein 23-Jähriger, der seit fünf Jahren in Augsburg lebte.

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Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

19.12.2016

Vermutlich wolle die Bundesregierung gezielt ein „Klima der Angst“ schaffen, um Flüchtlinge trotz der schwierigen Sicherheitslage zur freiwilligen Rückkehr nach Afghanistan zu bewegen.

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Will man nicht klar aussprechen, was diese "schwierige Sicherheitslage" ist?

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Sollten wir nicht ganz offen von "islamistischem Terror" sprechen?

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Der kann einen auch in Europa treffen; er ist überhaupt kein Grund nicht abzuschieben.

19.12.2016

Wie man eben sieht, auch Berlin ist ein gefährliches Pflaster, 9 Tote und 50 Verletzte.

19.12.2016

Mir fehlen in diesem Artikel wichtige Informationen. 1.Wer war der Organisator? Die Geflüchteten waren es nicht. 2. bei der Demo waren dabei mind. 1 Mitglied der Stadtregierung; mind. 2 Stadträte; Angehörige des Freiweilligen Zentrums; viele ehrenamtliche Helfer und Betreuer; Augsburger Sportvereine etc. etc.

Gerade die Ehrenamtlichen Helfer und Betreuer empfinden die Abschiebung von H.I. als absolut kontraproduktiv, da gerade er der Vermittler zwischen 2 Kulturen war. Hatte ein Mitbewohner ein Problem H. war da. Wir haben das Gefühl, dass gerade die wertvollen Vermittler abgeschoben werden sollen, damit die Kommunikation zwischen den Ehrenamtlichen und den Geflüchteten erschwert wird.

Die Gefahrenlage in Afghanistan ist hoch. lt. Süddeutscher Zeitung werden die Abgeschobenen als Verräter gesehen. Kann jemand in einem Land sicher sein, wenn seine Eltern und Geschwister deswegen erschossen wurden, weil der Vater als Arzt auch Nichtmuslime behandelt hat?

Kein Mensch hat etwas dagegen, das Straffällige abgeschoben werden. Ich habe in meine Leben selten so willige und höfliche Jugendliche erlebt wie die Minderjährigen, die hier in Augsburg aus Afghanistan sind. Es ist mir eine Genugtuung, diese Jungs erleben zu dürfen.

Weiter ist es gelungen ALLEN, die eine Ausbildungsstätte gesucht haben, auch eine vermitteln zu können. Mit einer Reihe von Kleinasiaten und Osteuropäern gelingt das leider immer noch nicht. Woran das liegt? Ein Afghane, der 1 Jahr in Deutschland ist, spricht deutsch, die anderen sind in Deutschland geboren und man versteht sie immer noch nicht. Die selbstauferlegte Isolation / Ghettobildung macht das bei denen sehr schwer.

19.12.2016

Zitat: Mit einer Reihe von Kleinasiaten und Osteuropäern gelingt das leider immer noch nicht. Woran das liegt? Ein Afghane, der 1 Jahr in Deutschland ist, spricht deutsch, die anderen sind in Deutschland geboren und man versteht sie immer noch nicht. Die selbstauferlegte Isolation / Ghettobildung macht das bei denen sehr schwer.

Das kann ich so nicht unterscheiben! Eine Schwester von mir ist Lehrerin. Mit Thais, Philippinos oder Chinesenkindern hat sie beste Erfahrungen. Die sagen, mein Vater steht im Asia-Imbiss, ich selber will mal studieren und viel Geld verdienen. Dementsprechend groß ist auch ihr Fleiß. Bei Türkenkindern sieht das(oft) anders aus. Gerade Jungen sagen zu ihr, du als Frau hast mir gar nichts zu sagen. Und wenn ich groß bin, arbeite ich bei meinem Onkel im Dönerladen, einen Schulabschluss brauche ich nicht!

19.12.2016

Sehr richtig! Wo widersprechen Sie mir? Kleinasien: heute Türkei; was hat das mit Thais etc zu tun? Ihre Erfahrungen kann ich nur bestätigen.

19.12.2016

So ist es ....kultur,moral und werte !

Asiaten sind ehrgeizig, und des glückes eigner schmied.

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Die anderen leben in einer "traumwelt" ihrer ahnen.

20.12.2016

Kein Mensch hat etwas dagegen, das Straffällige abgeschoben werden.

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Das entspricht nicht den Tatsachen.

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Die Täter von Köln sind das Resultat dieser Politik.

20.12.2016

Die Täter von Köln, soweit sie ermittelt und nach deutschen recht verurteilt wurden, sitzen schon in Abschiebehaft. Nach dem Grundsatz unserer Rechtssprechung, der Unschuldsvermutung, können Sie andere nicht in Kollektivschuld nehmen.

19.12.2016

"In meinem Heimatland ist Krieg"

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Mit Fahneflucht wird die Heimat nicht befriedet.

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In meinem Heimatland ist Krieg, ist reine Schutzbehauptung, um wie ein Pascha auf kosten anderer in Wohlstand zu leben ....

19.12.2016

Wieso Fahnenflucht? Die meisten Afghanen, die ich kenne, sind noch nicht mal wehrpflichtig, geschweige denn Soldat gewesen. Fahnenflüchtig ist doch ein Soldat der desertiert.

Wo kann ich denn als Geflüchteter wie ein Pascha leben? In Deutschland? Ich kenne keine Einrichtung, die derartig ausgestatte tist und mit 40,.- € Taschengeld/Monat reisst man ja halb Augsburg auf!

Einfach tolle Aussagen, vermutlich von jemanden, der die Szene genau kennt.

19.12.2016

Genau dass ist das problem .... diese junge herrn (nazisstische smartphone eigentümer) haben nicht genug mumm in den knochen sowie rückrat, um sich den problemen in ihrer heimat zu stellen ?

- Trittbrettfahrer-

40,-- € Taschengeld/Monat ...?... Wie viel taschengeld bzw. leistungen gibt es in deren heimat ?

Was ist mit den anderen leistungen ... ?

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Vielleicht besser denen eine flinte mit bajonett geben, und zurück in die heimat, gegen die talipan & co, die heimat befrieden ..... und nicht soldaten (landsleute) aus dem deutschen fernen land, dorthin entsenden ?

Fazit:

3-6 monate grundausbildung .... ? ..... und tschüsssss.

18.12.2016

Auf Schildern stellten sie die Frage, warum ein Bundeswehreinsatz in Afghanistan nach wie vor nötig sei...

Das ist eine sehr gute Frage.

"In meinem Heimatland ist Krieg" schreiben junge Afghanen auf ein Plakat, mit dem sie gegen Abschiebungen demonstrieren.

Gegenfrage: "Warum bist Du dann in meinem Heimatland, während unsere Söhne und Töchter in Deinem Land gegen Deine Feinde und für Deine Freiheit und Sicherheit kämpfen?"

Ich würde mich schämen, aber die demonstrieren auch noch rotzfrech.

Gerade die afghanischen Flüchtlinge sind aufgrund ihrer hohen Motivation, ihrer realistischen Berufswünsche und ihren guten Deutschkenntnisse passende Bewerber für unsere Betriebe in Branchen wie...

Man fragt sich unwillkürlich, ob und warum dergleichen nicht unter den 7,8% Arbeitslosen unter 25 in Deutschland zu finden ist.

Es wird Zeit, endlich klar zwischen politisch verfolgten, Flüchtlingen und Einwanderern zu unterscheiden.
Es spricht nichts dagegen, daß ein abgelehnter Flüchtling ein (befristetes) Aufenthaltsrecht erhält, wenn er für sich selbst sorgt und sich integriert hat, andererseits gibt es keinen Grund, vor einem Krieg 5000 km weit zu flüchten (besonders, wenn man ein Mann in wehrfähigem Alter ist), es sei denn, man hat der Bundeswehr gute Dienste geleistet, dann ist es eine Frage der Fürsorge.