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Spielstätte des FC Augsburg: Weiteres Zugeständnis bei Fußball-Arena

Spielstätte des FC Augsburg

Weiteres Zugeständnis bei Fußball-Arena

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    Zuerst die Fassade, jetzt das neue Logo: Die Fußball-Arena, ehemals Impuls-Arena, ist wieder Thema im Stadtrat.
    Zuerst die Fassade, jetzt das neue Logo: Die Fußball-Arena, ehemals Impuls-Arena, ist wieder Thema im Stadtrat. Foto: Silvio Wyszengrad

    Das Thema Stadion wird für die Stadträte zum Dauerbrenner. Diesmal ging es im Bauausschuss aber nicht um die Fassade, sondern um den Werbeschriftzug, den das Unternehmen SGL auf dem Dach anbringen lassen möchte. „Die gewünschten Größen des Schriftzuges entsprechen teilweise nicht dem Bebauungsplan“, sagte Baureferent Gerd Merkle.

    Erlaubt ist eine Größe von vier Metern. Das Logo des Unternehmens soll nach derzeitigen Plänen allerdings 5,50 Meter groß werden, die drei Buchstaben 4,50 Meter und das Wort „arena“ drei Meter. Im Ausschuss kam das Thema kurzfristig auf die Tagesordnung, weil die Zeit drängte und der Stadionbetreiber eine Genehmigung braucht. Der Schriftzug muss erst noch in Auftrag gegeben werden und soll möglichst bis zum Start der Bundesligasaison am ersten August-Wochenende platziert sein. „Welches Design es letztlich wird, steht noch nicht hundertprozentig fest. Bislang gibt es nur Entwürfe“, sagte Tino Fritsch, Pressesprecher von SGL, auf Anfrage.

    Drei der zwölf Mitglieder stimmen gegen Genehmigung

    Gegen die Stimmen der Stadträte Leo Dietz (CSU), Sieghard Schramm und Stefan Quarg (beide SPD) folgte der zwölfköpfige Bauausschuss der Empfehlung von Merkle, den Schriftzug abzusegnen. „Wir haben bei der Fassade schon zugestimmt, nicht auf die Erfüllung von gültigen Verträgen zu bestehen. Irgendwann ist der Bonus des Erstligisten auch aufgebraucht. Es war mir wichtig, ein Zeichen zu setzen“, erklärte Dietz. Es sei dem Bürger nicht vermittelbar, dass für einen Fußballverein ständig Ausnahmen gemacht würden, sich alle anderen aber an Verträge halten müssten.

    Der ebenfalls anwesende Stadtheimatpfleger Hubert Schulz hätte es lieber gesehen, wenn der künftige SGL-Schriftzug auf der Unterkonstruktion angebracht worden wäre. Dies ist die derzeit noch praktizierte Lösung in der „Impuls Arena“. Es sei für ihn allerdings kein solches Ärgernis wie die Entscheidung des Stadtrates zur Fassade, so Schulz.

    Merkle empfahl die Zustimmung auch deswegen, um eventuelle Schadensersatzforderungen gegenüber dem Fußballverein von vornherein auszuschließen. „Ich kenne den Vertrag zwischen dem FC Augsburg und seinem Sponsor nicht, aber eventuell enthält er eine entsprechende Klausel“, so Augsburgs Baureferent. Zudem bleibe so die Fassade frei für eventuelle Gestaltungsmaßnahmen.

    Eine Solarfassade soll für die Umweltstadt stehen

    Eine solche hatte Oberbürgermeister Kurt Gribl Ende Mai ins Gespräch gebracht, nachdem der Stadtrat den Verzicht auf die Konstruktion mit den Alu-Rohren beschlossen hatte. Er plädierte für eine Solarfassade.

    Dies würde der Umweltstadt Augsburg gut zu Gesicht stehen, sagte er damals. (AZ)

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