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Zur AVV-Preiserhöhung: Kommentar: Fahrgäste nicht verprellen

Zur AVV-Preiserhöhung

Kommentar: Fahrgäste nicht verprellen

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    Kommentar: Fahrgäste nicht verprellen
    Kommentar: Fahrgäste nicht verprellen

    Es sei mit Rücksicht auf die Kunden die erste Preiserhöhung seit 2010, heißt es beschwichtigend von AVV und Stadtwerken. Was man dazu sagen muss: Die Regierung von Schwaben hatte neue Preiserhöhungen vor Ende 2011 ohnehin verboten, nachdem sie dem 4,5-Prozent-Preissprung vor zwei Jahren schon nur zögernd zugestimmt hatte. Genehmigt sie die Erhöhungen nun, dann kostet eine Fahrkarte im Januar 2012 im Schnitt satte neun Prozent mehr als im Dezember 2009. Andererseits laufen auch Autofahrern die Spritkosten davon. Wer im AVV die Preiserhöhungen wollte, bleibt unklar.

    Stadtwerke-Chef Walter deutet an, dass vor allem die Regionalbusfirmen mehr Geld wollten. Mit ähnlichen Aussagen hatte er vor zwei Jahren Widerspruch von Unternehmen geerntet. Unwidersprochen ist aber, dass sich alle über mehr Geld freuen. Doch die Unternehmen sollten nicht vergessen: Wer zu stark an der Preisschraube dreht, sägt am Ast, auf dem er sitzt.

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