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Augsburg: Als es im Büro noch klapperte: Rudolf Notz sammelt historische Schreibmaschinen

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Als es im Büro noch klapperte: Rudolf Notz sammelt historische Schreibmaschinen

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    Der ehemalige Büromaschinen-Mechanikermeister Rudolf Notz in seinem Wohnzimmer, mit zwei alten Schreibmaschinen aus einer Sammlung von Büromaschinen.
    Der ehemalige Büromaschinen-Mechanikermeister Rudolf Notz in seinem Wohnzimmer, mit zwei alten Schreibmaschinen aus einer Sammlung von Büromaschinen. Foto: Bernd Hohlen

    „Früher“, das war die Zeit, als Handelsvertreter mit Koffern voller Miniatur-Büromöbeln bei ihren Kunden erschienen, um sie mit den neuesten Ausstattungen aus gediegenem Holz zu verzaubern. Es sind die 1960er-Jahre und Rudolf Notz lässt sich bei der Augsburger Firma „Fichtinger und Seger“ zum Büromaschinen-Mechaniker ausbilden. „Früher“ heißt auch, dass die Schreibarbeit in den Büros von Frauen mit Schreibmaschinen zu Papier gebracht wurden. War die Maschine defekt, kamen die Männer zum Einsatz. Diese Rollenverteilung wird noch einmal deutlich, als Rudolf Notz rund 60 Jahre später Postkarten aus seiner Sammlung vorlegt, die Frauen in ihrer teils frivol dargestellten Bürotätigkeit zeigen - und die heute für Empörung sorgen würden.

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