14,1 Prozentpunkte Unterschied liegen am Sonntagabend nach Auszählung aller Stimmen zwischen den beiden Stichwahl-Kandidaten Eva Weber (CSU) und Florian Freund (SPD). In knapp zwei Wochen geht es damit nochmal um alles, und so beginnen nun die Rechenspiele, welche neuen Wähler die Kandidaten ansprechen müssten, um sich eine Mehrheit zu sichern. Vor allem Freund müsste noch neue Wähler gewinnen, nachdem Weber mit ihren 34 Prozent aus einer deutlich besseren Ausgangssituation in die Stichwahl startet als der SPD-Kandidat mit seinen 19,9 Prozent. Um 50 Prozent zu holen, müsste er insgesamt stärker aufholen. Doch kann das überhaupt gelingen? Was sich schon abzeichnet ist, dass mögliche Wahlempfehlungen sich nicht zwingend an der klassischen politischen Farbenlehre orientieren werden.
Augsburg
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