Es ist dunkel und es schneit, überall stehen Zelte. Am Grenzübergang in Siret drängen sich in dieser Nacht Tausende Flüchtlinge, die aus der Ukraine nach Rumänien wollen. Acht Kinder und Jugendliche sind darunter, sie sind mit Krücken und Rollatoren unterwegs, begleitet von ihren Müttern. Die letzte Strecke zum rettenden Grenzposten müssen sie zu Fuß erreichen, so oder so. Eine Augsburgerin wartet dort auf sie, Katharina Haberkorn. Auch für die 36-Jährige sind es schwierige, aufwühlende Momente. Wie soll sie in diesem Gewimmel von Menschen ihre Schützlinge finden, die sie retten und nach Deutschland bringen will?
Augsburg