Der Augsburger Filmemacher Günter Zirch hat mit der Kamera authentische und stimmungsvolle Bilder des Schießplatzes Haunstetten eingefangen. Sein Film „Schießplatz Haunstetten“ spannt den Bogen vom 19. Jahrhundert als königlich bayerische Militäranlage bis zum drohenden Abriss der Anlage zum Schutz des Trinkwassers. Er beschreibt die wechselvolle Geschichte als Ausflugsziel der heimischen Bevölkerung zwischen den beiden Weltkriegen und zeigt auf, dass diese Anlage während der Zeit des Nationalsozialismus als Hinrichtungsstätte genutzt wurde. Ergänzt wird die Filmvorführung am Mittwoch, 10. Dezember, um 15 Uhr am Ruhesitz Wetterstein (Königsbrunner Straße 39a) durch einen Bericht von Elfriede Ohrnberger über die Forschung zum Schießplatz. (AZ)
Augsburg-Haunstetten
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