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Augsburg: Das Augsburger Abwasser soll sauberer werden – und die Gebühren steigen

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Das Augsburger Abwasser soll sauberer werden – und die Gebühren steigen

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    Die Kläranlage an der Autobahnbrücke von oben betrachtet. Die Anlage soll so ausgebaut werden, dass künftig noch mehr Schadstoffe aus dem Klärwasser gefiltert werden kann.
    Die Kläranlage an der Autobahnbrücke von oben betrachtet. Die Anlage soll so ausgebaut werden, dass künftig noch mehr Schadstoffe aus dem Klärwasser gefiltert werden kann. Foto: Ulrich Wagner

    Im Augsburger Klärwerk sollen ab dem Jahr 2030/31 auch so genannte Spurenstoffe aus dem Abwasser gefiltert werden. Bisher können im Dusch- oder Toilettenwasser enthaltene Medikamentenreste, Textil-Imprägnierungen, Pfannenbeschichtungen sowie künstliche Farbstoffe aus der Waschmaschine oder dem Spülwasser nur in Teilen aus dem Abwasser geholt werden. Künftig soll mittels einer Kombination aus Aktivkohle und Ozon die Belastung des Lechs gesenkt werden. Aktuell werden teils Grenzwerte sowohl im Kläranlagen-Ablauf als auch im Unterlauf des Lechs überschritten. Dies gilt etwa für den Schmerzmittel-Wirkstoff Diclofenac, der bei Fischen Schädigungen hervorrufen kann.

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