Im Augsburger Klärwerk sollen ab dem Jahr 2030/31 auch so genannte Spurenstoffe aus dem Abwasser gefiltert werden. Bisher können im Dusch- oder Toilettenwasser enthaltene Medikamentenreste, Textil-Imprägnierungen, Pfannenbeschichtungen sowie künstliche Farbstoffe aus der Waschmaschine oder dem Spülwasser nur in Teilen aus dem Abwasser geholt werden. Künftig soll mittels einer Kombination aus Aktivkohle und Ozon die Belastung des Lechs gesenkt werden. Aktuell werden teils Grenzwerte sowohl im Kläranlagen-Ablauf als auch im Unterlauf des Lechs überschritten. Dies gilt etwa für den Schmerzmittel-Wirkstoff Diclofenac, der bei Fischen Schädigungen hervorrufen kann.
Augsburg
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