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Kundgebung zum 1. Mai: 500 Menschen demonstrieren heute in Augsburg für mehr Gerechtigkeit

Augsburg

Warum Augsburger am „Kampftag“ 1. Mai auf die Straße gehen

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    Rund 500 Menschen demonstrierten bei der Kundgebung zum Tag der Arbeit am 1. Mai in der Augsburger Innenstadt für eine gerechtere Arbeitswelt.
    Rund 500 Menschen demonstrierten bei der Kundgebung zum Tag der Arbeit am 1. Mai in der Augsburger Innenstadt für eine gerechtere Arbeitswelt. Foto: Michael Hochgemuth

    Ganz vorne, in der ersten Reihe, steht Gerd Dilg bei der Kundgebung des DBG zum 1. Mai am Augsburger Königsplatz in der warmen Mittagssonne. Er hält das Banner fest und lauscht den Worten von Hauptrednerin Sylvia Bühler. 1965, zu Beginn seiner Lehrzeit, ist er in die IG Metall eingetreten. So wie alle anderen damals auch. 37 Jahre lang hat Dilg bei Osram gearbeitet, er hat sich dort gewerkschaftlich engagiert und war Vertrauensmann für Schwerbehinderte. Der 1. Mai, das ist für ihn kein gewöhnlicher Feiertag, an dem man mal alle Fünfe gerade sein lassen kann. Davon zeugen die kleinen Pins an seinem roten Hut, die an Maikundgebungen in den 80er- und 90er-Jahren erinnern. Er ist für ihn ein „Kampftag“, um für die Rechte der Arbeitnehmer auf die Straße zu gehen. Deshalb steht er hier, auch 60 Jahre nach seinem Gewerkschaftseintritt noch. Auch wenn er mit 81 Jahren längst in Rente ist.

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