Wenn die Malteser einmal monatlich an ihrer Türe klingeln, ist das für Angela Sanguinetti jedes Mal ein besonderer Moment: Der Hilfsdienst bringt ihr Lebensmittelpakete mit Obst und Gemüse, Milch, Reis, Nudeln und Kartoffeln. Obendrei gibt es immer auch etwas Süßes, erzählt die Augsburgerin. Doch der kurze Besuch ist für die 77-Jährige viel mehr als nur die Versorgung mit Essen: Wenn die Malteser das Paket abgeben, bleiben Sanguinetti ein paar Minuten, um mit ihnen zu reden. Es ist eine kleine Abwechslung im Alltag, der für die Augsburgerin sonst vor allem eines bedeutet: alleine zu sein. Denn Sanguinetti hat nicht nur wenig Geld, sondern auch wenig Sozialkontakte. Eine häufige Folge von Altersarmut, die auch in Augsburg weit verbreitet ist – mit all den negativen Folgen für Betroffene.
Augsburg
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