Was sich einen Monat lang an Restmüll ansammelt, haben Menschen in Göggingen und anderen Vierteln im Stadtgebiet leidvoll erfahren. Mülltonnen vor Häusern und in Wohnanlagen quollen über, weil der Abfall nicht abgeholt wurde. Grund waren Streikaktionen von Beschäftigten der Müllabfuhr. Zweimal war der Dienstag betroffen. Dies ist regulärer Abholtag unter anderem in Göggingen. Dann fiel zudem ein vorgesehener Nachleerungstag ersatzlos aus, ebenfalls wegen Streiks. Am Dienstag stand die reguläre Tour an. Trotz Sonderschichten im städtischen Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieb (AWS) wurde nicht der komplette Müll mitgenommen. Die Müllberge waren zu groß, Müllsäcke bleiben vorerst liegen. Die Stadt erläutert, wie sie nun vorgehen möchte. Am Mittwoch wird ein weiteres Mal gestreikt. Betroffen davon ist unter anderem Kriegshaber.
Augsburg