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Augsburg: Nur noch Nostalgie? Augsburger und ihr Verhältnis zur Schreibmaschine

Augsburg

Nur noch Nostalgie? Augsburger und ihr Verhältnis zur Schreibmaschine

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    Die Reiseschreibmaschine "Princess 200" der Augsburger Firma Keller & Knappich war 1956 die meistverkaufte Maschine dieser Art in Deutschland. Heute heißt die Firma Kuka - und ist weltbekannt für ihre Roboter.
    Die Reiseschreibmaschine "Princess 200" der Augsburger Firma Keller & Knappich war 1956 die meistverkaufte Maschine dieser Art in Deutschland. Heute heißt die Firma Kuka - und ist weltbekannt für ihre Roboter. Foto: Bernd Hohlen

    Eine Werbung aus dem Jahr 1977 ist in Erinnerung geblieben. Sie bestand aus nur einem Wort: "SchreIBMaschine". IBM ist die Abkürzung für "International Business Machines Corporation". Die Werbung galt der mechanischen Kugelkopf-Schreibmaschine "IBM 96 C". Ihr Absatz stieg, aber den Kampf um die aufkommenden Personalcomputer, PC, hat IBM gegen Apple und Microsoft verloren. 1977 gab es in Augsburg zehn Firmen, die mit dem Verkauf, der Beratung und Reparatur von Schreibmaschinen und Büromaschinen ihr Geld verdienten. Das Zeitalter des PC stand vor der Tür und veränderte dieses Berufsbild. Der letzte noch aktive Büromaschinen-Mechanikermeister in Augsburg ist der 73-jährige Walter Seemüller. Nicht nur mit ihm blicken wir in die Vergangenheit.

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