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Augsburg: "Sind keine Sekunde zu früh gekommen": So läuft die Sanierung der Synagoge

Augsburg

"Sind keine Sekunde zu früh gekommen": So läuft die Sanierung der Synagoge

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    Architekt Martin Spaenle steht in der Augsburger Synagoge vor dem Westfenster, das repariert werden muss. Insgesamt werden in die Sanierung Synagoge rund 26 Millionen Euro gesteckt.
    Architekt Martin Spaenle steht in der Augsburger Synagoge vor dem Westfenster, das repariert werden muss. Insgesamt werden in die Sanierung Synagoge rund 26 Millionen Euro gesteckt. Foto: Silvio Wyszengrad

    Windig geht es zu, rund 30 Meter über dem Augsburger Boden. Planen schlagen wuchtig gegen das Gerüst, das sich an die mattgelbe Fassade schmiegt. Martin Spaenle hat den Aufzug nach oben genommen. Er geht bedächtig auf die stolze Kuppel zu, links ein Vordach, rechts Abgrund, um die Ecke starrt einer der vier steinernen Löwen die Plastikfolie vor sich an. Fast alles hier, an der Westseite der historischen Synagoge, ist Baustelle. "Wir sind keine Sekunde zu früh gekommen", sagt Spaenle. Vor rund acht Jahren begann der Architekt, sich mit der Synagogen-Sanierung zu beschäftigen. Im Sommer 2022 starteten die Arbeiten am Gebäude – jetzt werden hinter Baugerüst und Planen erste Ergebnisse sichtbar.

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