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Gaudiwurm, Augsburgs Kinder ziehen durch die Innenstadt

Über 1000 Teilnehmer ziehen im Gaudiwurm durch Augsburgs Innenstadt

Foto: Silvio Wyszengrad

Beim Kinder- und Faschingszug sind mehr Teilnehmer dabei als im vergangenen Jahr. Polizei und Veranstalter schätzen 3000 bis 4000 Zuschauer.

Marion Oed muss laut und deutlich sprechen, damit man sie durch ihren dicken weißen Bart hindurch versteht. Eine rote Zipfelmütze trägt sie, dazu ein grünes Oberteil mit großen gelben Kreisen - zweifelsohne verkörpert sie einen Zwerg. Um sie herum wuseln viele Kinder, die ebenfalls grüne Kleidung und einen spitzen Hut tragen. Mit vier Erwachsenen und 22 Kindern nimmt der Hort St. Markus aus Lechhausen diesmal am Gaudiwurm durch die Augsburger Innenstadt teil. "Wir sind hier als Zwerge und Wichtel unterwegs. Im vergangenen Jahr haben wir ebenfalls an dem Umzug teilgenommen. Es hat so viel Spaß gemacht, dass wir wieder dabei sind", sagt sie. Der Hort ist eine von 34 Gruppen, der beim Kinder- und Jugendfaschingszug dabei ist - in diesem Jahr wurden mehr Teilnehmer gezählt - aber weniger Zuschauer.

Der Rathausplatz ist um 11.33 Uhr gut gefüllt. Alle Gruppen stehen auf ihren Positionen und warten darauf, dass es losgeht. Zum zweiten Mal wird der Umzug unter der Regie von Sozialreferent Martin Schenkelberg (CSU), Stadträtin Melanie Hippke (Grüne), Jugendamt, Stadtjugendring Augsburg sowie den Faschingsgesellschaften von Under oiner Kapp (UOK) und Hollaria organisiert - mit Unterstützung von Sponsoren. Zuvor hatte es viele Jahrzehnte keinen großen Faschingsumzug mehr in der Augsburger Innenstadt gegeben - für einen einzelnen Verein ist der Aufwand einfach meist viel zu groß. 

Verkleidet als Zwerge und Wichte sind Kinder und Begleiter vom Hort St. Markus aus Lechhausen unterwegs.
Foto: Silvio Wyszengrad

Nach dem gelungenen Auftakt im vergangenen Jahr meldeten sich rund 400 Personen mehr als im vergangenen Jahr an, viele nehmen zum zweiten Mal teil. So wie das Bündnis Kindertagespflege Augsburg und Umgebung, das dieses Jahr mit einer weitaus größeren Gruppe als im vorigen Jahr mit von der Partie ist. "Wir sind bunt", lautet hier das Thema. Kinder und Begleitpersonen tragen weiße T-Shirts, die mit verschiedenen Farben angemalt wurden. "Bei uns wird jeder akzeptiert, so wie er ist. Kinder denken nicht in Schubladen, das machen wir auch nicht", erklärt Elsa de Jesus. 60 Kinder wurden angemeldet, teilgenommen hätten am Ende etwa 50. "Momentan sind viele krank", sagt sie. 

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Diejenigen, die teilnehmen können, erleben einen knapp einstündigen, abwechslungsreichen Umzug, mit viel Musik und ein paar Tanz- und Turneinlagen. Melanie Hippke führt den Gaudiwurm als Biene verkleidet an - vor ihr und im Verlauf des Umzugs laufen Einsatzkräfte von Polizei und Ordnungsdienst mit und passen auf, dass zwischen den vielen Zuschauern ein Weg für die Teilnehmer frei bleibt. Diesmal geht es über die Steingasse in die Annastraße, am Martin-Luther-Platz vorbei wieder zurück zum Rathausplatz. Viele kleine und große Mäschkerle stehen in den Straßen und blicken neugierig in Richtung Umzug - die kleinen Faschingsfreunde halten erwartungsfroh Taschen und Mützen auf, in der Hoffnung Süßigkeiten zu erhalten. 

"Wir sind bunt" lautet das Motto vom Bündnis Kindertagespflege Augsburg und Umgebung.
Foto: Silvio Wyszengrad

Von Weitem ist schon die Stimme von Melanie Hippke durch das Megafon zu hören, dicht gefolgt von der lauten Guggen-Musik der Faschingsfreunde Wörnitzstein. Eva-Maria Pietsch und ihre Tochter Johanna haben sich mit Freunden in der Steingasse postiert. Die Mutter ist als Reh, die Tochter ist als Pippi Langstrumpf verkleidet, beide fiebern lachend den ersten Gruppen entgegen. "Wir kommen aus Bobingen und haben geschaut, wo heute was los ist und sind extra wegen des Gaudiwurms nach Augsburg gefahren", berichtet Eva-Maria Pietsch. Einige Meter weiter am Eingang der Annastraße hat sich Inge Starke auf eine Bank gesetzt und beobachtet von dort aus den Umzug. "Mein Enkel und meine Schwiegertochter laufen beim Kindergarten St. Moritz mit. Da darf die Oma nicht fehlen", sagt sie und lacht. 

Fast jede Gruppe hat sich etwas einfallen lassen und präsentiert sich unter einem besonderen Motto: Ob 101 Dalmatiner, die die Kita Ulmer Straße als Thema gewählt hat, die Kolpingsfamilie St. Ulrich und Afra mit dem Motto "alles rund ums Meer" oder die Kinder und Begleiter des Kindergartens St. Moritz, die sich als Köchinnen und Köche verkleidet haben und Küchenschürzen mit ihrem Vornamen tragen. Sozialreferent Schenkelberg hat sich in sein Löwenkostüm geworfen, trägt acht Faschingsorden und einen Schal in den Augsburgfarben um den Hals, den er von den Domsenioren geschenkt bekommen hat. Er moderiert den Umzug in der Annastraße und ermuntert das Publikum, den Karnevalsruf "Datschiburg, hoi, hoi" mit ihm zu rufen. Moderatorin Marion Buk-Kluger ist auf der Bühne Ecke Annastraße und Martin-Luther-Platz am Werk.

Der Film "101 Dalmatiner" war das Vorbild für die Verkleidungen der Teilnehmer von der Kita Ulmer Straße.
Foto: Silvio Wyszengrad

In diesem Jahr füllen sich die Taschen der kleinen Zuschauer mehr als im vergangenen Jahr. 140 Kilogramm Süßigkeiten haben die Organisatoren gekauft und an die Gruppen weitergegeben, damit sie verteilt werden können, berichtet Melanie Hippke. Gemeinsam mit der Polizei schätzt sie am Ende, dass zwischen 3000 und 4000 Zuschauer vor Ort waren. Im vergangenen Jahr waren es rund 6000. "Das ist sicherlich dem Wetter geschuldet", sagt Hippke dennoch zufrieden.