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Augsburg: Wie die Buchhandlung „Kolonial“ zur Rettung für ihre Inhaber wurde

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Wie die Buchhandlung „Kolonial“ zur Rettung für ihre Inhaber wurde

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    Einkaufen ist im „Kolonial“ ein umfassendes Erlebnis. Mitarbeiterin Isa Plewa (links) und Inhaberin Andrea Karl bieten dort nicht nur Bücher, sondern viele andere Dinge, die zufrieden machen.
    Einkaufen ist im „Kolonial“ ein umfassendes Erlebnis. Mitarbeiterin Isa Plewa (links) und Inhaberin Andrea Karl bieten dort nicht nur Bücher, sondern viele andere Dinge, die zufrieden machen. Foto: Peter Fastl

    Man kann im „Kolonial“ vieles kaufen, doch einige Kunden wollen vor allem den Duft. Und dann sind da die, die ihre Mittagspause im Geschäft am Mittleren Lech verbringen, weil sich die kurze Auszeit wie ein Urlaub anfühlt. Beides erklärt recht gut, was diesen Laden in der Augsburger Innenstadt ausmacht: die Abwechslung, die Mischung, das Gefühl, man könnte beim Stöbern immer wieder neue Dinge entdecken, die es anderswo nicht gibt. Dass es diesen Laden überhaupt gibt, ist der Leidenschaft seiner Inhaber für Bücher geschuldet. Doch aus einem Hobby sollte bald die Rettung für Kurt Sauerlacher, 68, und seine Frau Andrea Karl, 60, werden, die einst beide auf einmal ihre Anstellung verloren.

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